"Über Mentalität und Kampf reingearbeitet" | OneFootball

"Über Mentalität und Kampf reingearbeitet"

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SV Darmstadt 1898

Dank großer Mentalität, viel Kampfgeist und den Toren von Luca Pfeiffer sowie Aaron Seydel fahren die Lilien auch beim FC Erzgebirge Aue die maximale Punktausbeute ein. Durch den 2:1-Erfolg weist das Konto des SV 98 nunmehr 29 Zähler auf. Entsprechend glücklich über den insgesamt verdienten Arbeitssieg im Erzgebirge zeigten sich die Darmstädter nach Abpfiff an den Mikrofonen. sv98.de fasst alle Stimmen zum Spiel zusammen.

Torsten Lieberknecht: "Wir wussten, dass es nach Aues Lauf mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien ein schweres Spiel werden würde. Auch aufgrund der äußeren Umstände war es ein spezielles Duell. Doch wir haben all diese Dinge ausgeblendet und die Partie verantwortungsvoll sowie mit großer Seriosität runtergespielt. Letztendlich war es ein verdienter Sieg, der allerdings zum Schluss durch einen eigenen Fehler nochmal spannend wurde. Insgesamt hatten wir die Zweikampfwerte, die mir total wichtig waren, auf unserer Seite. Die Tore waren mit viel Ruhe herausgespielt. Zudem haben wir auch viel Qualität auf der Bank, die uns dabei hilft, solche Spiele über die Bühne zu bringen. Es wird immer viel über die ganz Großen der Liga wie Schalke oder Werder gesprochen. Aber Aue hat seit Jahren seine Daseinsberechtigung in der 2. Bundesliga. Hier zu bestehen, ist das täglich Brot. Jetzt werden wir uns auf das nächste Highlight gegen Fortuna Düsseldorf vorbereiten."

Pavel Dotchev: "Darmstadt hat nicht unverdient gewonnen. Wir hatten viel zu viel Respekt. Schließlich ist das, was sie aktuell leisten, enorm stark. Was uns gefehlt hat, war genau das, was uns sonst zuhause so stark macht: Unsere Fans. Zusammen mit ihnen hätten wir nach dem Sieg in Rostock und den letzten Wochen sicherlich mehr Chancen gehabt, zu gewinnen oder zumindest einen Punkt mitzunehmen. In den 90 Minuten heute hatten wir nur eine Ecke – bezeichnend dafür, dass unser Spiel nach vorne nicht gut ausgeprägt war. Wir konnten zwar Nadelstiche setzen, diese waren aber für so einen starken Gegner zu wenig. Durch ein super herausgespieltes Tor gehen die Gäste in Führung. Danach folgte direkt das zweite. Wir kamen zwar noch zum Anschlusstreffer, konnten nach diesem aber kein Feuer entwickeln."

Aaron Seydel: "Wir sind nicht ganz so gut in unsere gewohnten Abläufe gekommen, wie in den vergangenen Spielen. Aber so laufen die Spiele im Erzgebirge häufig ab, hier ist es immer schwierig. Aber wir haben uns über Mentalität und Kampf reingearbeitet und schlussendlich ein leistungsgerechtes 2:1 erzielt. Wichtig sind die drei Punkte und so eine Partie fühlt sich manchmal sogar besser an als die Spiele, wo die Tore nacheinander reinfliegen. Mein Tor gibt mir natürlich ein schönes Gefühl, Matze Bader spielt den Ball überragend rüber und der Abschluss hat auch gepasst. Jetzt wächst schon die Vorfreude auf den Freitagabend und das Flutlichtspiel gegen Düsseldorf."Luca Pfeiffer: "Wir haben wenig zugelassen, hätten aber auch in der ersten Halbzeit schon ein Tor machen können. Nach dem 2:0 müssen wir es dann noch souveräner zu Ende spielen, die Spannung in der Schlussphase war unnötig. Im Endeffekt zählen die drei Punkte, mit denen wir jetzt die Heimfahrt antreten. Wir wussten, was uns hier erwartet. Wir waren geduldig und haben dann auch unsere Chancen genutzt. Ähnliche Spiele wie in Rostock haben wir verloren, umso mehr freut es uns, dass es heute mit dem Sieg geklappt hat. Das 1:0 ist eine schöne Kombination, beim zweiten Treffer macht es Aaron technisch brilliant. Für ihn freut es mich sehr. Genau wie für Tim, der nach der langen Verletzung wieder Minuten bekommen hat."

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