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·9. Dezember 2023

TSG Hoffenheim: Andrej Kramaric überzeugt in veränderter Formation

Artikelbild:TSG Hoffenheim: Andrej Kramaric überzeugt in veränderter Formation

Die TSG Hoffenheim ist am Freitagabend im Spiel gegen den VfL Bochum überraschend mit einer Vierer-Abwehrkette aufgelaufen. Zugutekam das vor allem Andrej Kramarić, der auf der Zehnerposition hinter Wout Weghorst überzeugte. Wie Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Spiel erklärte, werde eine solche Formation aber die Ausnahme bleiben. Die Heimpartie gegen Bochum war für Hoffenheim ein voller Erfolg: Mit 3:1 (2:0) gewannen die Kraichgauer, die bis zur 90. Minute sogar noch ohne Gegentor waren. Die von Matarazzo gewählte Taktik mit dem 4-2-3-1 ging also auf. Besonders Kramarić (mit LigaInsider-Note 2,0 der beste Spieler) ging hinter der alleinigen Spitze Weghorst auf und konnte ein Tor beisteuern. „Er durfte das heute spielen, weil wir mit Viererkette verteidigt haben“, erklärte Matarazzo nach dem Spiel. Auch der Trainer sah ein gutes Spiel seines Offensivmannes: „Ich bin immer auf der Suche, wie ich die besten Spieler auf ihren bestmöglichen Positionen auf den Platz kriege. Und das ist auch gut aufgegangen. Andrej auf der Zehnerposition war eine gute Lösung.“

Kader der TSG ist auf eine Dreierkette ausgelegt

Allerdings merkte Matarazzo einschränkend an, dass das 4-2-3-1 wohl schon bald wieder der Vergangenheit angehören dürfte. Denn: Das Spielerpersonal, das ihm zur Verfügung steht, ist auf eine andere Systematik ausgelegt. „Bis zu diesem Zeitpunkt war es für mein Gefühl nicht immer optimal, mit vieren zu spielen. Unser Kader ist schon auf eine Dreierkette ausgelegt, so war es auch im Sommertransferfenster besprochen. Deswegen verteidigen wir auch seltener in der Viererkette“, so der Hoffenheim-Coach. Gerade durch die Rückkehr der beiden Innenverteidiger Ozan Kabak (nach Verletzung) und Kevin Akpoguma (nach Sperre) dürfte die Wahrscheinlichkeit stark gestiegen sein, dass am nächsten Wochenende gegen Leipzig wieder mit der Dreierkette gespielt wird. Ohnehin sei der „andere Lösungsansatz“ Viererkette auch eine Entscheidung „aufgrund des Gegners“ Bochum gewesen. Hinzukommt, dass mit Weghorst der Zielstürmer möglicherweise in den nächsten Wochen mit einer Muskelverletzung ausfällt, es also unter Umständen Sinn macht, im 3-5-2 wieder zum Doppelangriff zurückzukehren.

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