Trotz starker Zweitliga-Saison: Werder will Goller weiteres Jahr verleihen

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Eigentlich hätte man annehmen können, dass Benjamin Goller nach seinen starken Leistungen beim Karlsruher SC in der vergangenen  Saison zu Werder Bremen zurückkehrt und dort zu einer tragenden Säule beim Projekt Wiederaufstieg wird. Nun kommt es aber offenbar doch anders. Die Bremer verhandeln mit dem KSC über eine Fortsetzung des Leihgeschäfts.

KSC-Sportchef schwärmt über „super Zweitliga-Spieler“ Goller

Auch der Karlsruher SC ist gegenüber einer weiteren Leihe des schnellen Rechtsaußen nicht abgeneigt. Gegenüber dem „Kicker“ erklärte Karlsruhes Sportchef Oliver Kreuzer, man könne sich beim KSC einen „sehr gut vorstellen“ Goller noch ein weiteres Jahr zu verpflichten. Zudem schwärmte Kreuzer über dessen „brutales Tempo“ und lobte seine „starke Saison“.

Insgesamt lief der 22-Jährige in der abgeschlossenen Zweitliga-Saison 27 mal für die Karlsruher auf. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete zwei weitere vor. Viele Werderfans hatten fest mit der Rückkehr Gollers zur nächsten Saison gerechnet. Mit seiner starken Entwicklung und seiner Zweitligaerfahrung hätte er in Bremen in der kommenden Spielzeit durchstarten sollen. Der Plan der Bremer Verantwortlichen Goller weiter auszuleihen, kommt daher doch etwas überraschend.

Gollers „Zukunft ganz klar bei Werder“

Grund dafür ist wohl das Überangebot junger Spieler auf Gollers Position, wie  Clemens Fritz, Bremens Leiter Profi-Fußball der „Deichstube“ gegenüber erklärte. Eren Dinkci und Nick Woltemade sollen in Werders Offensive kommende Saison größere Aufgaben übernehmen. Fritz stellte aber auch klar, dass Gollers „Zukunft ganz klar bei Werder“ liegt.

2019 war der Stürmer aus der Jugend von Schalke 04 an die Weser gewechselt und stand dort bereits in zehn Bundesligapartien auf dem Platz. Ein Jahr später ging es für ihn dann zum KSC. „Benni hat sich in Karlsruhe sehr gut entwickelt, und wir können uns vorstellen, dass eine weitere Leihe von einem Jahr für ihn das Sinnvollste ist. Aber es ist noch nichts entschieden“, schließt Fritz ab.

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