Trotz Rückkehr: "Würden Bargfrede-Entscheidung wieder so treffen"

Logo: fussball.news

fussball.news

Artikelbild: https://image-service.onefootball.com/crop/face?h=810&image=https%3A%2F%2Ffussball.news%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Fstyles%2F16x9_xxxl_sc%2Fpublic%2F2021-04%2F47326965.jpg%3Fh%3D0f4230fa&q=25&w=1080

Werder Bremen steht am Abend nach fünf Niederlagen in Serie im tabellarischen Nachbarschaftsduell mit dem FSV Mainz 05 gehörig unter Druck. Das Comeback des reaktivierten Philipp Bargfrede scheint durchaus wahrscheinlich. Der Mittelfeldmann kommt dabei aber nur für eine Einwechslung in Frage.

"Er hat eine gewisse körperliche Frische und ist trotzdem in einem guten Fitness-Zustand, wenn man eine Spielzeit von 20 bis 30 Minuten als Gradmesser sieht", deutet Trainer Florian Kohfeldt dies in der Spieltagspressekonferenz der Hanseaten an. Bargfrede gehört seit Oktober zur zweiten Mannschaft von Werder, das in der jüngst abgebrochenen Regionalliga Nord aber seit Monaten nicht im Einsatz war. Dennoch glaubt Kohfeldt, dass der Routinier auch den Profis wieder helfen kann. "Er steht nach wie vor dafür, was in gewissen Phasen eines Spiels wichtig sein kann. Er hat die fußballerische Qualität, das stand nie in Frage, auch nicht bei der Entscheidung im Sommer."

"Im Kader, weil wir eine besondere Situation haben"

Da hatte Werder dem heute 32-Jährigen keinen neuen Vertrag angeboten, nach 239 Pflichtspielen in Grün-Weiß schien seine Zeit vorbei. Dass Bargfrede nun als möglicher Retter in der Not wieder auf der Matte steht, bringt dem Klub viel Kritik ein. Medien sehen darin den Beweis einer verfehlten Personalpolitik. "Wir würden die Entscheidung im Sommer genauso wieder treffen", verteidigt aber Sportchef Frank Baumann den Weg, den Werder gewählt hat. "Wir haben ihn in den Kader aufgenommen, weil wir eine besondere Situation haben." Der Ausfall von Ömer Toprak hatte Bargfrede schon bei der 1:4-Niederlage bei Borussia Dortmund zurück in den Kader gebracht. Weil nun auch noch Christian Groß gesperrt fehlt, gilt der Routinier als erster Anwärter, sollte Kohfeldt während der Partie einen Defensivspieler bringen wollen.