Trotz Öffnung: Werder rechnet nicht gleich mit vollem Haus | OneFootball

Trotz Öffnung: Werder rechnet nicht gleich mit vollem Haus

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Die Nachricht hat sich am Mittwoch schnell verbreitet: Werder Bremen darf nach einem Senatsbeschluss ab Oktober unter Berücksichtigung der sogenannten 2G-Regeln vor vollem Haus spielen (fussball.news berichtete). Damit könnten die Hanseaten am theoretisch schon beim nächsten Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim den großen Schritt zurück in die Normalität gehen.

Allerdings rechnen sie bei Werder nicht zwingend damit, gleich die volle Kapazität des Weserstadions ausnutzen zu können. "Der Termin mit der Anstoßzeit am Freitagabend um 18:30 Uhr ist nicht sehr günstig. Wir hoffen, dass wir bei einer Größenordnung von 30 000 Zuschauern landen werden", erklärt Hubertus Hess-Grunewald gegenüber buten un binnen. Damit wäre immerhin eine Auslastung von etwas mehr als 70 Prozent gegeben. Bislang durfte Werder vor maximal der Hälfte aller möglichen Fans kicken.

"Nicht nur in unserem Interesse"

Anders als manch anderer Klub steht der Bundesliga-Absteiger fest zur 2G-Regelung. "Werder Bremen wird sich für die Variante entscheiden, weil wir damit die Stadion-Kapazität voll nutzen können. Wir denken, dass das nicht nur in unserem Interesse liegt, sondern auch in dem der Werder-Fans", erläutert Hess-Grunewald. Der Präsident und Geschäftsführer macht dabei klar, dass nicht zuletzt wirtschaftliche Hintergründe eine Rolle spielen. Laut des Berichts kostet Werder die Zulassung von nur 50 Prozent der Zuschauer pro Spiel etwa 500 000 Euro.

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