Transfers von Leno & Werner: Warum der VfB Stuttgart mitkassiert | OneFootball

Transfers von Leno & Werner: Warum der VfB Stuttgart mitkassiert

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Der VfB Stuttgart darf sich über unverhoffte Transfereinnahmen freuen. Die Schwaben kassieren bei den Transfers von Timo Werner und Bernd Leno mit.

Leno war in diesem Sommer vom FC Arsenal zu Premier-League-Aufsteiger FC Fulham gewechselt. Bis zu 9,5 Millionen Euro zahlt Fulham für den deutschen Nationalkeeper.

Werner war in dieser Woche vom FC Chelsea zu RB Leipzig zurückgekehrt. RB zahlt eine feste Ablöse von rund 20 Millionen Euro, die noch auf bis zu 30 Millionen Euro anwachsen kann.

Durch die sogenannte Solidaritätszahlung partizipiert auch der VfB an den Ablösen für die beiden ehemaligen Jugendspieler. Klubs, bei denen der Spieler zwischen dem 14. und 21. Lebensjahr aktiv war, werden mit insgesamt fünf Prozent der jeweiligen Transfersumme beteiligt.

Für den VfB bedeutet das: Mindestens 800.000 Euro von der Gesamtsumme in Höhe von einer Million Euro aus dem Werner-Transfer wandern in die Kassen der Schwaben (geschätzt via kicker). Werner trugt zwischen 2003 und 2016 das VfB-Trikot, ehe er nach Leipzig wechselte, wo er vor seinem 22. Geburtstag nur noch knapp ein Jahr spielte.

Leno stand zwischen 2003 und 2011 im Tor der VfB-Jugendteams. Mit 19 Jahren wechselte er zu Bayer Leverkusen und später weiter zu Arsenal. Die Stuttgarter kassieren bei Leno geschätzte 300.000 Euro.

Insgesamt kassiert der VfB für das Duo also über eine Million Euro. Keine Einnahmen, die im heutigen Fußball für Begeisterungsstürme sorgen. Aber immerhin Einnahmen, die in den klammen VfB-Kassen sehr willkommen sein dürften.

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