Transfernews: Wilder Tag auf Schalke, Hertha vor Rekorddeal

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Jan Schultz

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In vier Tagen schließt das Transferfenster, entsprechend hektisch geht es jetzt noch einmal zu. Gestern galt das vor allem für Schalke. Aber auch abseits Gelsenkirchens war viel los – die Transfernews fassen all das zusammen.

Die Transfers des Tages

Bereits am Dienstag hatte sich der Deal abgezeichnet, gestern wurde er schließlich offiziell: Guido Burgstaller hat den FC Schalke verlassen und sich dem FC St. Pauli angeschlossen. Und auch Markus Schubert verlässt Gelsenkirchen, er geht auf Leihbasis für ein Jahr zu Eintracht Frankfurt. Die Hessen schicken im Gegenzug Frederik Rönnow für eine Spielzeit in den Pott.

Vor einem Jahr wollte RasenBallsport Leipzig unbedingt Ademola Lookman verpflichten – und bekam ihn letztlich kurz vor Toreschluss. Nach einer Saison als Reservist kehrt der Engländer nun aber in die Heimat zurück. Der FC Fulham leiht ihn für ein Jahr aus und zahlt dafür offenbar zwei Millionen Euro.

Auf einen Leihdeal verständigten sich auch Bayer Leverkusen und Union Berlin. Die Randberliner haben sich die Dienste von Angreifer Joel Pohjanpalo für eine Spielzeit gesichert.  Olympique Lyon und der AC Milan einigten sich auf den festen Transfer von Lucas Paqueta. Der Brasilianer wechselt dem Vernehmen nach für 20 Millionen Euro in die Ligue 1.


Die Transfergerüchte des Tages

Die Anzeichen verdichten sich, dass Hertha BSC noch einmal kräftig auf dem Transfermarkt zuschlagen wird. Wie deutsche und französische Medien übereinstimmend berichten, hat sich der Hauptstadtklub mit Olympique Lyon auf einen Transfer von Jeff Reine-Adélaïde verständigt. Der soll demnach für 27 Millionen Euro an die Spree wechseln und wäre damit neuer Rekordzugang der Alten Dame. Eine Einigung mit dem Spieler, der wohl lieber in Frankreich bleiben würde, steht indes noch aus.

Obwohl Sergiño Dest gerade einmal 38 Spiele als Profi absolviert hat, gilt er in diesem Sommer als eines der heißesten Transferziele. Der FC Bayern und der FC Barcelona stritten lange um den Youngster von Ajax Amsterdam. Die Münchener sahen schon wie der sichere Sieger aus, doch jubeln dürfen am Ende die Katalanen. Die Tinte ist zwar noch nicht trocken, Ronald Koeman bestätigte aber bereits den Medizincheck.

Ein millionenschwerer Deal zeichnet sich auch innerhalb der Bundesliga ab. Denn der VfL Wolfsburg und Mainz 05 haben sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf einen Transfer von Ridle Baku verständigt. Die Wölfe überweisen demnach zehn Millionen Euro.

Obwohl er weiterhin deutscher Nationalspieler ist, bleibt Jonathan Tah im Klub derzeit nur die Rolle des Reservisten. Bayer Leverkusen kann auf den Verteidiger derzeit also durchaus verzichten – und ihn eventuell gar abgeben. An Interessenten würde es jedenfalls nicht scheitern. Fulham und Leicester galten zuletzt schon als mögliche Ziele, der ‚Daily Star‘ bringt nun auch West Ham United ins Gespräch. So oder so dürfte die nächste Station Tahs dann in England liegen.


Das Gesprächsthema des Tages

Der FC Schalke wickelte gestern nicht nur mehrere Transfers ab, er stellte mit Manuel Baum auch noch einen neuen Trainer vor. Der bringt so ganz nebenbei mit Naldo einen alten Bekannten mit. Und als wäre das noch nicht genug der Aufmerksamkeit, arbeiten die Königsblauen auch noch an der Verpflichtung von Danny da Costa.

Der Rechtsverteidiger war bei Eintracht Frankfurt lange Zeit gesetzt, hat seinen Status zuletzt aber verloren. Und eben deswegen kann er sich laut ‚Sport1‘ einen Abschied vorstellen – zumindest auf Zeit. Da kommen die klammen Gelsenkirchener, die sich eh nur eine Leihe leisten können und einen Rechtsverteidiger suchen, gelegen. Die Gespräche laufen demnach bereits.


Das Quatschgerücht des Tage

Die Bayern suchen bekanntermaßen noch nach einem Backup für die Offensive, das optimalerweise im Zentrum und auf der Außenbahn zum Einsatz kommen könnte. Eben jene Faktoren treffen auf Andrej Kramarić zu. Spätestens mit seinem Doppelpack am Sonntag hat der sich laut ‚Bild‘ in den Fokus der Münchener gespielt.

Der FCB habe demnach bereits Kontakt zum Berater aufgenommen. „Ich kann nicht bestätigen, dass mich Salihamidzic kontaktiert hat“, dementierte dieser aber laut ‚Sport1‘ und schob nach: „Andrej ist glücklich in Hoffenheim und er hat keine Eile, den Verein zu verlassen.“

Und selbst wenn die Bayern ihn überzeugen sollten, würde die TSG Hoffenheim wohl eine Ablösesumme über 40 Millionen Euro aufrufen. Das dürfte trotz des berühmten Festgeldkontos zu viel für einen Backup sein – gerade dieser Tage.