Transfernews: Über 100 Millionen für Buli-Klubs, Sancho-Erbe gefunden

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Jan Schultz

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Der Freitag stand vor allem im Zeichen der Rückkehr der 2. Bundesliga. Doch wie es zu dieser Zeit des Jahres nun einmal so ist, gab es auch reichlich Transfernews – hier kommen die wichtigsten.

Die Transfers des Tages

Schon seit Längerem stand fest, dass Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu Manchester United wechseln wird. Gestern wurden dann auch die letzten Details geklärt und der Deal damit endgültig eingetütet. Der Bundesligist erhält knapp 85 Millionen Euro.

Eine beachtliche Summe hat am Freitag auch Jhon Córdoba in die Kassen von Hertha BSC gespült. Der Angreifer hat sich dem FK Krasnodar angeschlossen, die Russen überweisen übereinstimmenden Medienberichten zufolge 20 Millionen Euro an den Hauptstadtklub.

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Im Schatten dieser in der Summe über 100 Millionen Euro schweren Transfers gab es keine weiteren nennenswerten Wechsel. Dafür verlängerte Tottenham Hotspur den Vertrag mit Heung-Min Son noch bis 2025.


Die Transfergerüchte des Tages

Ist nach dem Abschied von Sancho vor der Verpflichtung von Donyell Malen? Die Anzeichen, dass der BVB den Niederländer als Nachfolger holt, verdichten sich in jedem Fall. So berichten niederländische und deutsche Medien übereinstimmend, dass beide Vereine eine grundsätzliche Übereinkunft erreicht haben. Demnach werden die Dortmunder 30 Millionen Euro nach Eindhoven überweisen.

Borussia Mönchengladbach hat sich auf dem Transfermarkt bisher zurückgehalten. Nach Informationen der französischen ‚L’Équipe‘ könnte sich das aber bald ändern. Demnach wollen die Fohlen ihre linke Seite mit dem Gespann Romain Faivre und Faitout Maouassa runderneuern. Das Duo aus der Ligue 1 soll dem Bericht zufolge wiederum durch den Verkauf eines anderen Franzosen ermöglicht werden: Durch Alassane Pléa. Olympique Lyon, Stade Rennes und Crystal Palace gelten als interessiert.

Nach dem Weggang von Georginio Wijnaldum sucht der FC Liverpool offenbar noch nach einer Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Wie die ‚Gazzetta dello Sport‘ berichtet, könnte diese aus Mailand kommen und auf den Namen Franck Kessié hören. Zumindest wenn es nach Jürgen Klopp geht, dem beim Ivorer demnach die Zweikampfstärke und der Offensivdrang imponieren. Eben deswegen würde Milan mit Kessié am liebsten aber auch selbst verlängern.

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Eintracht Frankfurt hat in diesem Sommer im Angriff mächtig umgebaut. Leihrückkehrer Dejan Joveljić hätte dabei eine Antwort auf die Abgänge von André Silva und Luka Jović sein können, doch der Youngster steht nun ebenfalls vorm Abschied. So vermeldet das serbische Medium ‚Mozzart Sport‘, dass der 21-Jährige zu LA Galaxy wechseln wird. Die Vereine haben sich demnach bereits auf eine Ablösesumme in Höhe von 3,5 Millionen Euro verständigt.


Das Gesprächsthema des Tages

Dass der FC Barcelona in finanziellen Nöten steckt, ist kein Geheimnis. Dass deswegen noch der eine oder andere gut bezahlte Star verkauft werden soll, ist ebenso bekannt. Wie konkret Barća-Präsident gestern aber bezüglich Antoine Griezmann wurde, ist neu. „Wir haben kein Problem mit Antoine, wir lieben ihn. Aber wenn sich der Markt bewegt, sind wir offen für alle Angebote, weil wir uns in einem heiklen Moment befinden, in dem wir das Financial Fairplay ausgleichen müssen“, erklärte er gegenüber ‚Mundo Deportivo‘.

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Demnach seien die Katalanen „offen für alle Optionen, die uns der Markt bieten kann“. Eine solche könnte eventuell Tottenham Hotspur heißen, sofern die Londoner Harry Kane doch noch abgeben. Dann wäre Griezmann laut ‚Daily Star‘ ein potentieller Nachfolger.


Das Quatschgerücht des Tages

Auf dem Weg zu Italiens Triumph bei der Europameisterschaft hat Federico Chiesa eine entscheidende Rolle eingenommen, der Offensivmann knipste immerhin zwei Mal. Mit seinen Leistungen beim Kontinentalturnier hat er sich offenbar auch in den Fokus anderer Klubs gespielt.

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Zuletzt wurde bereits den Bayern Interesse nachgesagt, das Gerücht erkaltete aber direkt wieder, da Chiesa für den FCB zu teuer ist. Laut ‚Tuttosport‘ soll nun auch Manchester City interessiert sein. Doch auch die Engländer dürften den Youngster, der erst vor einem Jahr nach Turin gewechselt ist, und Juventus selbst nun wohl kaum überzeugen. Zumal der englische Meister bei Profis wie Raheem Sterlin, Riyad Mahrez, Bernardo Silva, Ferran Torres oder Phil Foden auch überhaupt keine Not auf dem Flügel hat.