Transfernews: Ronaldo will weg, City-Star träumt von Barça | OneFootball

Transfernews: Ronaldo will weg, City-Star träumt von Barça

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Max von Stuckrad-Barre

Das Transferfenster ist jetzt sperrangelweit geöffnet und in der Gerüchteküche hat das Brodeln ohnehin längst begonnen. Damit du den Überblick behältst, gibt es ab heute anstelle der Frühstücksnews wieder unsere Transfernews.

Die Transfers des Tages

Werder Bremen kommt auf dem Transfermarkt so langsam richtig ins Rollen. Nachdem in den letzten Tagen schon die Verpflichtungen von Jens Stage und Oliver Burke eingetütet wurden, folgte gestern die nächste Verstärkung.

Von Derby County kommt Lee Buchanan als neue Alternative für die linke Abwehrseite.

Cenk Tosun wechselt von Everton zu Besiktas. Schon in der Saison 2020/21 spielte der heute 31-Jährige auf Leihbasis für Besiktas und schließt sich nun dauerhaft den Istanbulern an.

Liverpool hat währenddessen den schon länger feststehenden Transfer von Fabio Carvalho offiziell gemacht.

“Es ist einfach ein tolles Gefühl, hier bei einem der größten Vereine der Welt zu sein, wenn nicht sogar beim größten. Ich bin einfach glücklich, hier zu sein, und kann es kaum erwarten, anzufangen”, sagte Carvalho im Interview mit ‚Liverpoolfc.com‘.


Die Transfergerüchte des Tages

Bernardo Silva träumt offenbar von einem Wechsel zum FC Barcelona. Wie die katalanische Zeitung ‚Sport‘ wissen will, habe Silva seinen Berater Jorge Mendes damit beauftragt, ihm einen Wechsel zu Barça zu ermöglichen. Für die Katalanen sei der Deal in finanzieller Hinsicht allerdings nur schwer zu realisieren.

Breel Embolo hat bei Borussia Mönchengladbach noch ein Jahr Vertrag, eine Verlängerung scheint derzeit kein Thema zu sein. Um eine Ablösesumme zu kassieren, müssten die Gladbacher ihn also in einem der nächsten beiden Transferfenster veräußern. Nach Informationen des französischen Online-Portals ‚footmercato.com‘ sei die AS Monaco am Schweizer interessiert.

Berichten von ‚Sky‘ zufolge wolle der SC Freiburg Michael Gregoritsch vom FC Augsburg verpflichten. Bislang bestehe aber noch Uneinigkeit über die Ablösesumme.

Nach einigen vergeblichen Versuchen soll PSG nun endlich vor der Verpflichtung von Milan Škriniar stehen. Laut der ‚Gazzetta dello Sport‘ planen die Pariser, Inter zu Wochenbeginn das nächste und finale Angebot zu unterbreiten, das sich auf rund 70 Millionen Euro belaufen soll.

Keylor Navas wiederum könnte Paris in diesem Sommer noch verlassen. Wie die italienische ‚La Repubblica‘ berichtet, sollen sich die Verantwortlichen der SSC Neapel mit dem 35-Jährigen Costa Ricaner befassen.


Das Gesprächsthema des Tages

Die Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang von Cristiano Ronaldo bei Manchester United reißen nicht ab. Der ‚Times‘ zufolge ist dabei die verpasste Champions-League-Qualifikation der Red Devils der Knackpunkt. Als potenzielle Abnehmer wurden zuletzt Chelsea und der FC Bayern gehandelt.

Zumindest der FC Bayern ist laut Hasan Salihamidzic aber aus dem Rennen: „Cristiano Ronaldo ist ein Top-Spieler mit einer herausragenden Karriere“, gab der FCB-Sportvorstand zuletzt gegenüber ‚Sky‘ zu. „Das Gerücht, das im Umlauf ist, ist allerdings ein Gerücht, an dem nichts dran ist.“

Der FC Chelsea ist derweil als möglicher CR7-Klub nicht ausschließen, ist dort doch durch den Abgang von Romelu Lukaku eine Planstelle im Sturmzentrum offen.


Das Quatschgerücht des Tages

Auch über die Zukunft von Neymar wird dieser Tage wild spekuliert. Einerseits soll er seinen Vertrag in Paris gerade bis 2027 verlängert haben, andererseits heizten kryptische Aussagen von Vereinspräsident Nasser Al-Khelaifi kürzlich Gerüchte um einen bevorstehenden Abgang an. Doch welcher Klub käme im Falle eines Wechseln überhaupt infrage?

Offenbar ist Neymars Ex-Klub FC Santos an einer Rückholaktion interessiert. Gegenüber ‚Radio Guaruja‘ erklärte Vereinspräsident Andres Rueda: “Ich rede oft mit Neymars Vater. Wir tauschen Ideen aus, das gehört zu unserem Alltag. Mit der Möglichkeit, die sich nun bietet und seiner Situation bei PSG, wird Santos immer die Türen offen lassen und träumen.”

Die Formulierung „träumen“ trifft es dabei wahrscheinlich ganz gut. Schon allein ob des Jahresgehaltes von geschätzten 40 Millionen Euro scheint eine Rückkehr in diesem Sommer kaum zu realisieren. Und ganz ohne Ablöse wird PSG seinen Großverdiener wohl auch nicht abgegeben.