Transfernews: Rangnick holt Buli-Verteidiger, Oranje-Flitzer für FCB?

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Jan Schultz

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Der Profifußball ist zurück, sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der 3. Liga rollt mittlerweile der Ball. Der Transfermarkt ruht aber dennoch nicht. Hier kommen die wichtigsten Meldungen von gestern.

Die Transfers des Tages

Nach sieben gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege von Bayer Leverkusen und Tin Jedvaj. Der kroatische Verteidiger ist am Samstag zu Lokomotiv Moskau gewechselt – also zu dem Klub, bei dem Ralf Rangnick seit Kurzem als Head of Sports and Development angestellt ist. Bezüglich der Ablöse gibt es indes keine Berichte.

Einen Verkauf hatte der FC Schalke wohl auch bei Hamza Mendyl angestrebt, stattdessen wurde es nun eine Leihe. Der Linksverteidiger wird die anstehende Spielzeit beim türkischen Erstligisten Gaziantep FK verbringen. Auf einen deutlich längeren Zeitraum ist indes die Zusammenarbeit von Manchester United und Ole Gunnar Solskjær ausgelegt. Der Trainer hat gestern nämlich bis 2024 verlängert.

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Wenn man es ganz genau nimmt, hat Galatasaray Istanbul keinen Transfer vermeldet – per Börsenmeldung aber wohl, dass bei gleich zwei Profis eine Einigung unmittelbar bevorstehe. Patrick van Aanholt (Crystal Palace) und Sacha Boey (Stade Rennes) stehen vor der Unterschrift.


Die Transfergerüchte des Tages

Nach dem Abgang von Douglas Costa haben die Bayern auf dem Flügel durchaus noch einmal Bedarf. Passend zum Testspiel gegen Ajax Amsterdam bringt ‚Sky‘ nun zwei Flügelflitzer aus der niederländischen Eredivisie beim FCB ins Spiel. Cody Gakpo von PSV und Antony von Ajax stehen demnach auf der bayrischen Liste. Beide seien allerdings zu teuer und nur dann zu finanzieren, wenn die Münchener selbst noch jemanden abgeben.

Ein Abgang steht auch von Arturo Vidal bei Inter Mailand im Raum, um den Lombarden finanziell etwas Luft zu verschaffen. Laut ‚Gazzetta dello Sport‘ sei sogar eine Vertragsauflösung denkbar, um das dicke Gehalt des Chilenen einzusparen. In Südamerika gäbe es dann mit den Boca Juniors, Flamengo und Club America auch drei mögliche Abnehmer.

Vor vier Jahren noch war Alexandre Lacazette beim FC Arsenal ein gefeierter Transfer, nun scheint der französische Angreifer in London keine Zukunft mehr zu haben. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, laut ‚Sun‘ wollen die Gunners nicht verlängern. Vielmehr wolle sich der Klub demnach Angebote anhören. Der FC Sevilla, die AS Roma und Atletico Madrid gelten als mögliche Interessenten.

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Eduardo Camavinga gehört ohne jeden Zweifel zu den begehrtesten Nachwuchstalenten weltweit, weshalb auch jedem Topklub ein gewisses Interesse am Franzosen nachgesagt wird. Laut ‚Manchester Evening News‘ können Manchester United, der FC Bayern und Co. aber einpacken, denn der Youngster von Stade Rennes wolle demnach unbedingt zu Real Madrid wechseln.


Das Gesprächsthema des Tages

Wo liegt die Zukunft von Paul Pogba? Diese Frage sorgt, so ehrlich müssen wir sein, schon seit Jahren immer wieder für Schlagzeilen. 2016 kehrte er von Juventus Turin zu Manchester United zurück, Gerüchte um eine erneute Rückkehr kamen dennoch schnell wieder auf. Auch in diesem Jahr wird der Weltmeister mit einem Abgang in Verbindung gebracht – allerdings nicht Richtung Turin.

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Vielmehr gilt Paris Saint-Germain als mögliches Ziel. Und PSG hat offenbar sogar gute Karten, denn laut ‚Sky‘ hat die Spielerseite bisher jedes Angebot von United zur Vertragsverlängerung abgelehnt. Das ist für die Engländer problematisch, da Pogbas Kontrakt nächstes Jahr endet. Ein offizielles Angebot von PSG liege zwar noch nicht vor, bei den Fans sorgt das bloße Interesse aber schon für Aufregung.

Und zwar nicht im positiven Sinne. Vor einigen Jahren erklärte der Superstar, dass er sich nicht vorstellen könne, für PSG zu spielen, da sich seine Familie mit Olympique Marseille, dem großen Rivalen der Pariser, verbunden fühle. Am Samstagmorgen wurden dann Banner am Parc des Princes entdeckt, die von PSG-Fans angebracht wurden. „Pogba, du solltest auf deine Mutter hören. Sie will dich hier nicht, wir auch nicht“, stand dort unter anderem geschrieben.


Das Quatschgerücht des Tages

Auch um Antoine Griezmann ranken sich schon seit Längerem Wechselgerüchte, ob Barcelonas finanzieller Not aktuell sogar mehr denn je. Die spanische ‚Sport‘ brachte nun Juventus Turin als möglichen Abnehmer ins Gespräch, sofern Cristiano Ronaldo doch noch wechseln sollte. Das Gerücht scheint aber aus mehreren Gründen abwegig.

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So betonte Juves Vizepräsident Pavel Nedved erst gestern, dass CR7 diesen Sommer definitiv bleiben wird. Zudem würde die im Bericht erwähnte Leihe für Barça finanziell nur bedingt Sinn ergeben. Griezmanns Vertrag in Katalonien läuft schließlich nur noch bis 2023, nächstes Jahr hätte Barça also eine schlechte Verhandlungsposition.