Transfernews: Ein Russe für den Hipster-Klub, Papa Messi fliegt ein

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Niklas Levinsohn

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Mal wieder ein Tag, an dem auch zweistellige Millionenbeträge den Besitzer gewechselt haben. Das sind die wichtigsten Transfernews vom Dienstag.

Die Transfers des Tages

Auch der FC Arsenal kann noch ordentlich Kohle locker machen, wenn es sein muss. 26 Millionen Euro inklusive vier Millionen garantierter Boni zum Beispiel, die sich die Gunners die Dienste von Gabriel Magalhães kosten lassen. Der brasilianische Innenverteidiger kommt vom OSC Lille und hat in London bis 2025 unterschrieben.

Ganz und gar nicht viel Kohle musste der FC Sevilla für die Rückkehr von Ivan Rakitić locker machen. Gerade mal 1,5 Millionen Euro, schon eher ein symbolischer Betrag, hat der FC Barcelona für den Kroaten bekommen. Rakitić hat beim Europa League-Sieger einen Vierjahresvertrag erhalten. Nicht schlecht verhandelt für einen 32-Jährigen.

Ob Aleksey Miranchuk ein Hipster ist? Gute Frage. Jedenfalls hat sich der russische Offensivmann dem Hipster-Klub schlechthin der Vorsaison angeschlossen: Atalanta Bergamo. Miranchuks Jugendverein Lokomotiv Moskau erhält für den 24-Jährigen eine stattliche Ausbildungsentschädigung in Höhe von 14,5 Millionen Euro.

Die Gerüchte des Tages

Freiburg will es offenbar zweistellig machen. Bisher waren sieben Millionen Euro (Vincenzo Grifo) für die Breisgauer das höchste aller Ablösegefühle, doch das könnte sich schon bald ändern. ‚L’Équipe‘ zufolge buhlt der Sport-Club um den französischen Sechser Baptiste Santamaria. Und dessen Noch-Arbeitgeber, der SCO Angers, bestätigte tatsächlich den Erhalt eines Freiburger Angebots in Höhe von elf Millionen Euro. Allerdings – abgelehnt.

Als vermeintlicher Notnagel-Transfer zunächst skeptisch beäugt, hat Ivan Perišić in München eine starke Saison gespielt und seinen Teil zum Triple-Gewinn beigetragen. Insbesondere Hansi Flick soll sich für eine feste Verpflichtung des Flügelspielers einsetzen. Und tatsächlich haben die Bayern jetzt wohl zwölf Millionen Euro für Perišić geboten. Das sagt Transferexperte Fabrizio Romano, der allerdings auch sagt, dass Inter nicht weniger als 15 Millionen Euro akzeptieren wird.

Luis Suárez hat in seiner schillernden Karriere schon so manche Liga in Schutt und Asche geschossen. Die Premier League zum Beispiel, aber auch La Liga. Versucht der Pistolero auf seine alten Tage noch mal sein Glück in Italien? Zumindest berichtet die ‚Gazzetta dello Sport‘ von einem Juventus-Interesse am Stürmer aus Barcelona. In Turin könnte der 33-Jährige die Planstelle von Gonzalo Higuain übernehmen, mit dem Neu-Coach Andrea Pirlo nicht planen soll.

Das Gesprächsthema des Tages

Messi, Messi, Messi: Du wolltest eine Transfersaga? Du kriegst sie. Rund um den wechselwilligen Argentinier tut sich zurzeit jeden Tag eine neue Wendung auf. Gestern beispielsweise ist Jorge Messi, Vater und Berater des Superstars, mit einer Privatmaschine nach Barcelona geflogen. Dort soll mit Klubpräsident Josep Maria Bartomeu über die Zukunft seines Sohnes gesprochen werden.

Diese wiederum dürfte trotz diverser Medienberichte nicht in Mailand liegen. Inter-Sportdirektor Sportdirektor Piero Ausilio wurde gegenüber Transferexperte Fabrizio Romano sehr deutlich: „Wir werden Lionel Messi nicht verpflichten.“ Er wisse nicht einmal, woher diese verrückten Gerüchte kommen würden, so der 45-Jährige. Also kein Derby d’Italia mit Messi gegen Ronaldo. Schade drum.

Das Quatschgerücht des Tages

Ist nach nur einer halben Saison Schluss mit „Pum! Pum!“ in Berlin? Krzysztof Piątek soll dem ‚Corriere dello Sport‘ zufolge weit oben auf der Wunschliste der Fiorentina stehen. 20 Millionen soll der Toskana-Klub zu zahlen bereit sein, die Hertha verlange allerdings 25 bzw. 30 Millionen Euro. Wir können uns dagegen überhaupt nicht vorstellen, dass die Hertha irgendetwas verlangt.

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Piątek schon jetzt wieder gehen zu lassen, wäre eine Kehrtwende wie man sie nur selten gesehen hat. Der neureichen Alten Dame muss man so Einiges zutrauen, das aber dann doch nicht. Zumal auch ‚kicker‘ und ‚Bild‘ berichten, dass der polnische Stürmer in Berlin fest eingeplant ist.