Transfernews am Deadline-Day: Khedira zur Hertha, S04 holt Mustafi

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Dominik Berger

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Trotz Corona haben die Vereine gestern nochmal alles gegeben, bevor die Transferpforten bis zum Ende der Saison endgültig geschlossen werden. Insbesondere zwei Vereine aus der Bundesliga haben nochmal deutlich nachgelegt.

Die Transfers vom Deadline Day

Vorgestern kam das Gerücht auf, gestern wurde es dann offiziell: Sami Khedira ist zurück in der Bundesliga. Der 33-jährige ist zu Hertha BSC gewechselt und soll dem taumelnden Hauptstadtklub im Abstiegskampf helfen.

„Hertha BSC hat sich sehr um mich bemüht und bietet mir die Möglichkeit auf eine Rückkehr in die Bundesliga. Dafür bin ich dankbar und kann den Moment, erstmals im blau-weißen Trikot auf dem Platz zu stehen, ehrlich gesagt kaum abwarten“, gab Khedira per Vereinsmitteilung zu Protokoll.

Außerdem fand die Alte Dame auch noch Verstärkung für die Außenbahn. Mit Nemanja Radonjić wechselte ein 24-jähriger Serbe aus Frankreich von Olympique Marseille nach Berlin. Es handelt sich zunächst um eine Leihe, Hertha besitzt aber eine Kaufoption.

Wenig überraschend war auch bei Schalke 04 eine ganze Menge los. Jahrhunderttrainer Huub Stevens wird seine Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied zum Saisonende niederlegen. Schalkes neue Sturmhoffnung Matthew Hoppe verlängerte seinen Vertrag bis 2023, der für die erste und zweite Bundesliga gilt.

Der größte Transferhammer erfolgte allerdings am späten Abend: Ozan Kabak ist mit sofortiger Wirkung zum FC Liverpool gewechselt, im Gegenzug präsentierten die Knappen Shkodran Mustafi als Nachfolger. Kabak wird zunächst von den Reds ausgeliehen, es wird von einer Kaufoption von 20 Millionen Euro ausgegangen. Mustafi hingegen bekommt einen Vertrag bis Saisonende.


Anders als in Deutschland geben in Italien auch gerne mal die Vereinspräsidenten die Wechsel bekannt. So auch bei Joshua Zirkzee, der sich Parma Calcio leihweise bis Saisonende angeschlossen hat und dafür den FC Bayern verlässt. Wenig später zog auch die offizielle Presseabteilung des Vereins nach.

Der FSV Mainz 05 hat doch noch einen Sturmersatz für den abgewanderten Jean-Philippe Mateta gefunden, auch wenn man ursprünglich nichts mehr unternehmen wollte. Von Cardiff City wechselte der ehemalige Lauterer Robert Glatzel zu den Nullfünfern.

Bei den Mainzern kam ein Stürmer dazu, beim 1. FC Köln hatte man einen Stürmer zu viel im Kader. Anthony Modeste ging bis zum Saisonende auf Leihbasis zur AS Saint-Étienne nach Frankreich.

Eintracht Frankfurt investiert in die Zukunft. Schließlich läuft es bei den Frankfurten aktuell sehr gut, warum also Unruhe in den aktuellen Kader reinbringen? Erst ab der neuen Saison wechselt Ali Akman vom türkischen Erstligisten Bursaspor an den Main.

Da sich Unions Anthony Ujah eventuell schlimmer verletzt haben könnte, waren die Eisernen doch noch kurzfristig auf Stürmersuche. Fündig geworden ist man in Tschechien bei Slavia Prag. Von dort ist Peter Musa an die alte Försterei gewechselt. Er kam auf Leihbasis bis zum Saisonende.

Galatasaray wollte Fenerbahçe die ganzen starken Transfers nicht gönnen und sorgte am Deadline Day noch mit drei Transfers für vollendete Tatsachen. Mit Gedson Fernandes, DeAndre Yedlin und Mostafa Mohamed wechselten gleich drei Akteure zu den Löwen.

Wenn zwei der drei Großen schon investieren, wollte sich Beşiktaş natürlich nicht lumpen lassen. Cenk Tosun verstärkt den Istanbuler Klub und wurde von Everton bis Saisonende ausgeliehen.

Ein Neuzugang der etwas anderen Art, aber genauso wichtig ist die Vorstellung eines neuen Cheftrainers. So geschehen beim 1. FC Kaiserslautern, der mit Marco Antwerpen den Rest der Saison bestreiten will.