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Tottenham | Conte lässt langfristigen Verbleib offen

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News | Antonio Conte beklagte schon mehrfach die mangelnde Breite im Kader der Tottenham Hotspur. Die kommenden Transferfenster haben wohl maßgeblichen Einfluss auf die weitere Zusammenarbeit.

Tottenham-Coach Conte: „Ich lebe gerne in der Gegenwart“

Antonio Conte (52) legte als neuer Trainer der Tottenham Hotspur einen durchaus ansprechenden Start hin. Die EFL-Cup-Halbfinals gegen Chelsea (0:2/0:1) zeigten allerdings, dass seine Mannschaft vom Topniveau noch ein ganzes Stück entfernt liegt.

Dies ist dem Italiener schon zuvor bewusst gewesen, denn mehrfach haderte er bereits mit der Qualität des Kaders, vor allem in der Breite. Nach Informationen des Guardian hat er den mächtigen Vorstandsvorsitzenden Daniel Levy (59) mit Forderungen, die sich auf die nächsten Transferfenster beziehen, durchaus unter Druck gesetzt.

Der nur einen Kontrakt bis 2023 besitzende Conte bleibt nicht viel Zeit, um die Spurs weiterzuentwickeln. Mangelnde Erfolgserlebnisse auf dem Transfermarkt könnten also zu großen Komplikationen führen. Angesprochen auf seine Pläne über den Sommer hinaus antwortete der Übungsleiter auf der Pressekonferenz am gestrigen Freitag: „Ehrlich gesagt, lebe ich gerne in der Gegenwart und denke nicht viel über die Zukunft nach.“

Weiter führte er aus: „Es ist wichtig, in der Gegenwart zu leben und zu versuchen, die Situation zu verbessern, denn die Gegenwart ist jetzt, die Zukunft ist später. Und später könnte für uns zu spät sein.“ Die Beziehung zu Chef Levy und Sportdirektor Fabio Paratici (49) sei trotz der vorhandenen Sorgen „gut“. Seinen Fokus richtet Conte jedoch auf die Arbeit mit der Mannschaft: „Ich will arbeiten, ich will dieses Team verbessern und ich wiederhole, wir müssen uns auf die Gegenwart konzentrieren, denn ich will mich natürlich verbessern, wir wollen uns verbessern.“

Abschließend betonte er nochmals, welche Ansprüche er bei den Tottenham Hotspur erfüllen will: „Sicherlich müssen wir das Niveau der Mannschaft auf dasselbe Niveau bringen wie unsere Infrastruktur.“ Der Verein habe nämlich „ein fantastisches Umfeld, ein tolles Stadion und einen fantastischen Trainingsplatz“, weshalb er gerne dort arbeite.

(Photo by Justin Setterfield/Getty Images)

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