Teuchert mit dem Nackenschlag – Union Berlin schlägt Leverkusen

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Zum Auftakt des 16. Spieltags der Fußball Bundesliga gastierte Bayer Leverkusen beim 1. FC Union Berlin. Das tabellarische Topspiel konnte der Gastgeber mit 1:0 für sich entscheiden.

Friedrich vergibt 1:0-Führung für Union – Leverkusen spielbestimmender

Beide Mannschaften konnten vor dem Partie mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden sein. Die Gastgeber sind die Überraschung der Saison und standen auf einem guten fünften Platz, während die „Werkself“ lediglich RB Leipzig und Bayern München Vorrang leisten musste.

Es entwickelte sich in der ersten Spielhälfte eine intensive Partie. Die Gäste konnten mehr Ballbesitz verbuchen, Union allerdings die erste große Chance der Partie. Nach einem Eckball kam Marvin Friedrich vollkommen alleine gelassen zum Kopfball, doch die Kugel prallte an den Außenpfosten.

Leverkusen erspielte sich in der Folge mehrere gute Tormöglichkeiten. Die größte Gelegenheit besaß Nadiem Amiri in der 38. Minute. Leon Bailey tanzte auf den Außen Christopher Lenz aus, spielte den Ball in den Rückraum, wo der Schuss des deutschen Nationalspielers noch rechtzeitig geblockt wurde.

Leverkusen besser – Teuchert mit dem Tor

Die zweite Halbzeit begann druckvoller, gerade die Gastgeber setzten zu Beginn immer wieder Nadelstiche. Nach 50 Minuten dribbelte sich Prömel durch die Abwehr von Leverkusen und fand Teuchert auf den Außen, der alleine vor Hradecky am Pfosten scheiterte.

Zehn Minuten später war es wieder der ehemalige Schalker, der zum Abschluss kam. Doch auch der Schuss des 24-Jährigen ging knapp am Tornetz vorbei.

Leverkusen bestimmte zwar weiterhin das Geschehen und kam in der 63. durch Schick zur großen Chance zur Führung, doch insgesamt fehlte zu häufig der letzte Pass.

In der 89. Minute dann der Treffer des Tages. Lenz sah Teuchert in der Sturmspitze, der sich im Laufduell gegen Tah durchsetzte und vor Hradecky cool blieb.

Union schiebt sich mit weiteren wichtigen Punkten auf Platz vier vor, Leverkusen stagniert auf Platz drei.

Photo: Imago