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"Teilziel erreicht": Hecking zieht Positives aus dem Fürth-Spiel

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Antonia Hennigs

Fast zwei Monate Pause und eine Woche Quarantänetrainingslager lagen hinter dem HSV, als es beim Neustart der 2. Liga gegen Fürth ging. Ein bitterer später Ausgleich trübte die Freude, Dieter Hecking bleibt aber trotzdem positiv.

Durch Tore von Jeremy Dudziak und Joel Pohjanpalo sowie einer überzeugenden Leistung der ganzen Mannschaft war der HSV-Sieg schon so gut wie sicher geglaubt. In der vierten Minute der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal chaotisch im Hamburger Strafraum – Havard Nielsen nutzte das eiskalt aus und traf zum 2:2-Ausgleich.

Die Rothosen waren sich daraufhin einig, dass dieses Tor mehr als ärgerlich war. „Es ist sehr bitter und schade, dass wir heute nur einen Punkt mitgenommen haben“, sagte Pohjanpalo deutlich und auch Adrian Fein schloss sich an. Dieses Spiel noch aus der Hand gegeben zu haben, sei besonderes „bitter“.

„Den Finger in die Wunde legen“

Das Problem war zu einem Großteil die Chancenverwertung, der HSV hätte in der zweiten Halbzeit den Sack zumachen können. Das sah auch Coach Hecking so: „Der späte Ausgleich schmerzt, wir müssen aber vorher schon das dritte Tor machen. Dort müssen wir den Finger in die Wunde legen. Das ist sehr ärgerlich.“

Der 55-Jährige nimmt aber auch Positives aus der Partie mit. Die Mannschaft habe eine starke Leistungssteigerung gezeigt, außerdem habe man „mit Blick auf die anderen Ergebnisse ein Teilziel erreicht“.

Die Hamburger zogen mit dem Unentschieden an Stuttgart vorbei und haben nun nur noch Arminia Bielefeld vor sich. Und die würden jetzt „gejagt“ werden, gab Fein den Plan für die nächsten Wochen aus.

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