Taktik-Opfer Griezmann: Koeman sendet "keine Message"

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Der FC Barcelona hat seinen deutlichen Aufwärtstrend in La Liga am Samstag mit einem Sieg über den FC Sevilla untermauert. Nach dem 2:0 in Andalusien hat das Team von Ronald Koeman den Rückstand auf Tabellenführer Atletico Madrid zunächst auf zwei Punkte reduziert. Dennoch sorgte eine Personal-Entscheidung des Chefcoachs für Gesprächsstoff.

Der Niederländer opferte für eine Systemumstellung auf eine Dreierkette Antoine Griezmann, der das Spiel über die volle Distanz von draußen verfolgte. Der Weltmeister hatte zuvor erst einmal in dieser Saison weder als Startspieler noch von der Bank mitgewirkt. Mit Belastungssteuerung hatte es diesmal aber nichts zu tun, Koeman führt taktische Gründe an. "Wir haben uns für den System-Wechsel entschieden und damit wir hinter die letzte Linie kommen, haben wir Ousmane Dembele nach vorn gestellt", zitiert die Sportzeitung Marca die Erklärung des Übungsleiters.

"Keine Message", aber Wiederholung am Mittwoch?

"Uns war klar, dass wir jemanden an der Seite von Lionel Messi brauchen, der schneller ist als Griezmann", so Koeman weiter. Die Entstehung des Führungstreffers gab dem Trainerteam recht, Messi schickte Dembele steil, der Ex-Dortmunder spielte sein Tempo aus und bewahrte vor dem Kasten die Ruhe. Dennoch, weiß Koeman, kann die Nichtberücksichtigung eines seiner prominentesten Spieler für viel Drama neben dem Platz sorgen. Vermutlich deshalb war er darum bemüht festzuhalten, es sei "keine Bestrafung" und "keine Message" an die Stelle von Griezmann gewesen. Vor der Neuauflage des Duells mit Sevilla in der Copa del Rey am Mittwoch wird es trotzdem sie spannendste Frage rund um Barca sein, wie Koeman mit dem Franzosen umgeht.