SVS gewinnt Testspiel gegen den FSV Frankfurt mit 6:0 | OneFootball

SVS gewinnt Testspiel gegen den FSV Frankfurt mit 6:0

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SV Sandhausen

Der SV Sandhausen gewinnt das, nach der Spielabsage der Partie beim Karlsruher SC, kurzfristig ausgetragene Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den FSV Frankfurt aufgrund einer überzeugenden ersten Halbzeit mit 6:0 (6:0).

System bleibt

Trainer Alois Schwartz lässt sein Team im bekannten, variablen 4-3-3-System gegen den Regionalligisten aus Frankfurt starten. Im Walter-Reinhard-Stadion verteidigen vor Torhüter Patrick Drewes von rechts Bashkim Ajdini, Dario Dumic, Aleksandr Zhirov und Arne Sicker. Das Mittelfeld bilden Nils Seufert, Erik Zenga und Janik Bachmann. Cebio Soukou und Christian Kinsombi besetzen die Außenbahnen, im Sturm läuft Pascal Testroet auf.

Frühe Führung für den SVS

Die Schwarz-Weißen beginnen druckvoll und dominant und sind schon nach drei Minuten erfolgreich. Nach einer Hereingabe von Seufert an den langen Pfosten legt Zhirov in die Mitte ab, Testroet vollendet zur frühen Führung. Diese baut Zenga nach elf Minuten aus. Nach einer Kombination über die rechte Seite von Sicker und Kinsombi knallt Bachmann die Kugel aus 16 Metern an den Pfosten, Zenga nutzt den Abpraller zum 2:0.

Sandhausen baut die Führung aus

Der SVS ist bemüht, das Tempo hochzuhalten und erzwingt so weitere Möglichkeiten. Einen zu kurz geratenen Einwurf der Frankfurter fängt Kinsombi gedankenschnell ab, spielt den Torwart aus und erzielt aus spitzem Winkel das 3:0 (16.). Nur drei Minuten später die nächste Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen, aber die Schüsse von Kinsombi, Testroet, Ajdini und Seufert werden allesamt geblockt. Besser macht es Seufert in Minute 24: Nach einer Kopfballablage von Testroet am Strafraum lässt er noch zwei Gegenspieler aussteigen und erhöht mit einem überlegten Abschluss auf 4:0.

Mit 6:0 in die Pause

Vor der Pause erhöht der SVS auf 6:0. In der 33. Minute flankt Seufert von rechts an den langen Pfosten, Testroet legt per Kopf in die Mitte ab, wo sich Kinsombi durchsetzt und die Ablage zum 5:0 aus kurzer Distanz nutzt. Quasi mit dem Pausenpfiff erhöht Testroet dann selbst auf 6:0, nach energischer Vorarbeit von Sicker über rechts mit anschließendem Querpass.

Sieben Wechsel

Mit sieben Wechseln kommt der SVS aus der Kabine: Benedikt Grawe im Tor, Oumar Diakhite und Chima Okoroji in der Viererabwehrkette, Gianluca Gaudino, Marcel Ritzmaier und Alexander Esswein im Mittelfeld und Ahmed Kutucu im Sturm sind neu mit von der Partie. Das Spiel ist ein wenig offener, die Gäste aus Frankfurt agieren nach dem Wechsel mutiger und erspielen sich Eckbälle und Torabschlussaktionen, ohne dass die in grün gekleideten Sandhäuser die Kontrolle verlieren. Es dauert bis zur 61. Minute bis zur nächsten Chance: Ritzmaier flankt von links, Testroet legt auf den heranstürmenden Ajdini ab, der aus fünf Metern den Frankfurter Schlussmann anschießt.

Spiel verflacht, Nachwuchsspieler kommen

Nach der Umstellung auf ein 4-4-2-System nach der Pause strahlt der SVS nicht mehr die Dominanz aus der ersten Halbzeit aus. In der 72. Minute wechselt Trainer Schwartz die Nachwuchsspieler Vincent Schwab (für Dumic) und Benjamin Franz (für Ajdini) ein. Kurz danach kommen die Schwarz-Weißen zu zwei Abschlussaktionen durch Kutucu und Kinsombi, das 7:0 liegt in der Luft, fällt aber nicht. In der 77. Minute zählt ein Kopfballtor von Ritzmaier aufgrund einer Abseitsposition nicht. So bleibt es beim 6:0-Endstand.

Kommentar zum Spiel:

Alois Schwartz: „Erst einmal sind wir froh, dass wir nach der Absage des Spiels in Karlsruhe kurzfristig ein Testspiel absolvieren konnten. Der FSV Frankfurt hat uns dazu die Möglichkeit gegeben, vielen Dank dafür! Wir hatten sehr gute erste 45 Minuten, hatten sehr gute Abläufe drin, der Gegner hat nicht einmal aufs Tor geschossen. Wir hatten sehr viele Abschlüsse und hätten vor der Pause auch noch öfters treffen können. In der zweiten Halbzeit war nach den vielen Wechseln etwas Sand im Getriebe, die Abläufe haben nicht mehr so gepasst, wir hätten allerdings dennoch noch das ein oder andere Tor erzielen müssen. Wir haben den Spielausfall dennoch positiv genutzt und können nach den 90 Minuten zufrieden sein.“

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