Super-League-Klubs kritisieren Vorgehen der UEFA

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News | Die UEFA hat kürzlich neun der zwölf Klubs, die Teil der Super League gewesen wären, wieder eingegliedert und mit Sanktionen belegt. Der FC Barcelona, Juventus Turin und Real Madrid verurteilten dies nun in einem Statement.

UEFA-Vorgehen gegen Super-League-Klubs „inakzeptabel“

Die UEFA gab sich nach den gescheiterten Plänen der Super League gnädig und gliederte neun der zwölf Super-League-Klubs wieder ein. Allerdings belegte man im Zuge dessen die Vereine mit Sanktionen. Die drei übrigen Klubs FC Barcelona, Juventus Turin und Real Madrid verurteilten dieses Vorgehen nun in einem Statement. Im Statement heißt es unter anderem: „Die Gründungsvereine der Super League wurden und werden unter Druck gesetzt, bedroht und beleidigt, damit sie das Projekt aufgeben. […] Dies ist in einem Rechtsstaat inakzeptabel.“

Zudem heißt es weiter, dass es der UEFA von offizeller Seite verboten ist, Einfluss auf die laufenden Gerichtsverfahren zu nehmen. „Die Gerichte haben […] die FIFA und die UEFA kategorisch angewiesen, während der Bearbeitung der Gerichtsverfahren […] keine Maßnahmen zu ergreifen, die die Gründungsvereine bestrafen oder sich gegen die Super League richten könnten.“ In der Folge wird noch einmal erklärt, wieso sich die Grüdnungsklubs für den Weg der Super League entschieden haben. Unter anderem wird auf die wirtschaftliche Situation und die Nachhaltigkeit des Sports eingegangen.

Man betonte, dass man weiter an der Idee festhalten und nicht aufgeben werde. „Es wäre ernsthaft unverantwortlich, wenn wir im Wissen um die Nöte und die Systemkrise im Fußballsektor […] unsere Mission aufgeben würden“. So sollen sich FIFA und UEFA zudem geweigert haben, einen „ordnungsgemäßen Kommunikationskanal“ einzurichten, obwohl man vom Vorhaben gewusst habe.

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