Super League: Barca, Real und ManUnited mit mehr Startgeld?

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Die Pläne zur Gründung einer Super League haben den internationalen Fußball in einen Ausnahmezustand versetzt. Den Teilnehmern winken horrende Einmalzahlungen zum Einstieg in den Wettbewerb. Dabei können die Klubs aber wohl mit unterschiedlich hohen Summen planen.

Dass die bisher zwölf bekannten Teams, insgesamt sollen es zum Start 15 feste Mitglieder sein, die kolportierte Summe von 3,5 Milliarden Euro untereinander gerecht aufteilen, ist eine geradezu naive Vorstellung. Passend dazu berichten Medien in England und die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo von einer Staffelung. Abhängig von wirtschaftlichen Eckdaten der vergangenen Jahre sollen die Klubs demnach auf insgesamt vier Säulen aufgeteilt werden.

Vier Säulen: 350, 225, 122,5 und 100 Millionen Euro

Die absolute Finanzelite, zu der demnach unter anderem der FC Barcelona, Real Madrid und Manchester United gehören sollen, soll so ein Startgeld von 350 Millionen Euro erhalten. Für die übrigen Säulen seien Summen von 225, 112,5 und 100 Millionen Euro vorgesehen. Dass dabei ein hoch verschuldeter Klub wie Barca zur Top-Ebene gehört, verwundert nur auf den ersten Blick. Den Machern der Super League geht es vor allem um den Markenwert der einzelnen Klubs.

Champions-League-Einnahmen wirken wie Peanuts

Da gehört Barca fraglos nahe an die Spitze der neuen Super League. Zuletzt etwa rangierten die Katalanen in der jährlichen Aufstellung des US-Finanzmagazins Forbes erstmals als wertvollster Fußballklub der Welt. Das Startgeld in der Super League ließe derweil laut Mundo Deportivo die Rekordeinnahmen von Barca in der Champions League wie Peanuts wirken. 2018/19 kassierte der Klub demnach 'nur' 117,73 Millionen Euro. Welche Klubs neben dem FC Barcelona, Real Madrid und Manchester United außerdem in dieses Cluster gehören, ist derweil noch unklar.