Streich unglücklich über Transferfenster: „Da wird zu lange geschachert und gemacht werden“

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Der SC Freiburg hat eine ausnehmend positive Saison hinter sich. Für die Breisgauer ist jede Spielzeit ohne Abstiegssorgen ein Erfolg, stattdessen kämpfte der Sportclub sogar bis in den Endspurt hinein um den Europapokal. Ein Schlüssel war, dass die Mannschaft zusammen blieb. Christian Streich geht nicht davon aus, dass sich dies wiederholen lässt.

„Da bin ich nicht besonders zuversichtlich. Ich habe aber auch keine Angst davor. Wir sind eben ein Verein, der wie viele andere auf Transfererlöse angewiesen ist“, zitiert kicker.de den Cheftrainer. Mit Robin Koch, Alexander Schwolow und Luca Waldschmidt stehen drei wichtige Kräfte womöglich vor dem Wechsel zu einem zahlungskräftigeren Klub. Denen kommt womöglich entgegen, dass das Transferfenster in Europa bis in den Oktober hinein offen bleiben soll. Streich ist darüber nach eigener Aussage „nicht glücklich“.

„Wir hätten gern klare Verhältnisse“

„Ich weiß, dass es wegen der Pandemie schwierig ist, aber da wird zu lange geschachert und gemacht werden. Wir hätten gerne klare Verhältnisse, du brauchst Klarheit, wenn es losgeht“, argumentiert der dienstälteste Bundesliga-Trainer. Der Saisonstart der höchsten Deutschen Spielklasse dürfte Mitte September erfolgen, entsprechend stehen die endgültigen Kader wohl erst nach einigen Spieltagen fest. Freilich verhielt es sich auch im bisherigen Rhythmus nicht groß anders, mit einer Schließung des Transferfensters Ende August oder in der ersten Septemberwoche. In der abgelaufenen Saison etwa waren drei Spieltage absolviert.

Großes Lob an Hartenbach und die Scouts

Streich sieht Freiburg derweil trotz seines Unmuts gut für die Sommerperiode aufgestellt. „Es wird in diesem Verein so unglaublich gut und pflichtbewusst gearbeitet. Was Klemens Hartenbach und seine Jungs im Scouting in der Pandemiezeit abgerissen haben, ist unglaublich“, lobt der Übungsleiter seinen Sportdirektor. Das große Plus des SC Freiburg sei der Zusammenhalt in der Führungsmannschaft, zu der auch Sportvorstand Jochen Saier und Finanzchef Oliver Leki zählen.