"Steht nicht zum Verkauf!" - Schachtjor will Leverkusens Wunschspieler Mudryk nicht ziehen lassen | OneFootball

"Steht nicht zum Verkauf!" - Schachtjor will Leverkusens Wunschspieler Mudryk nicht ziehen lassen

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Seit Monaten arbeitet Bayer Leverkusen an einer Verpflichtung des ukrainischen Top-Talents Mykhaylo Mudryk. Gegenwärtig planen die Bayer-Verantwortlichen einen neuen Vorstoß, um den 22-Jährigen von Schachtjor Donezk loszueisen. Wenn man Schachtjor-Sportdirektor Darijo Srna Glauben schenken darf, können sich die Rheinländer die Mühe sparen.

Gegenüber dem ukrainischen Portal tribuna.com stellte der bekannte Ex-Profi unmissverständlich fest: "Mudryk steht nicht zum Verkauf!" Einige Vereine würden den Krieg in der Ukraine gerne ausnutzen wollen, so Srna weiter, um günstig an neue Spieler zu kommen. Schachtjor-Präsident Rinat Achmetow sei jedoch nicht bereit, Mudryk ziehen zu lassen.

"Wenn Mudryk bei Ajax spielen würde, würden sie 100 Millionen für ihn verlangen."- Darijo Srna

"Für mich ist Mudryk nach Mbappe und Vinicius Jr. der beste Spieler in Europa auf dieser Position. Und das zeigt er auch. Das Tor, das er gegen Ajax geschossen hat... Schauen Sie sich das auf Youtube an - ich glaube nicht, dass Sie in den letzten 20 Jahren fünf oder sechs solcher Tore finden werden", erklärte Srna. "Wenn Mudryk bei Ajax spielen würde, würden sie 100 Millionen für ihn verlangen."

Darauf, dass Mudryk seine Wechselabsichten bereits öffentlich formuliert hat, reagierte Srna wie folgt: "Erstens ist er ein anständiger Kerl. Zweitens: Er ist ein Profi. Drittens: Er liebt Schachtjor. Ja, er hat gesagt, dass er gehen wolle. Aber jetzt ist er hier und bleibt in der Mannschaft. Ich habe zu ihm gesagt: 'Mischa, du hast noch alles vor dir. Man kann nur mit Schachtjor wachsen. Und wenn wir sehen, dass du zu groß für uns geworden bist, werden die Interessenten Schlange stehen.'"

Wie es mit dem jungen Flügelspieler, nach dem auch der FC Brentford und OGC Nizza ihre Fühler ausgestreckt haben, weitergeht, lässt sich kaum seriös prognostizieren. Lange sah es so aus, als wäre ein Wechsel nach Leverkusen nur noch eine Frage der Zeit. Inzwischen vermitteln nicht zuletzt Sportdirektor Srnas deutliche Worte den Eindruck, dass der ukrainische Topklub seinen Star partout nicht gehen lassen will.

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