Statistik belegt: Nach der Corona-Pause gibt es weniger Körperkontakt als in der Hinrunde

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Auch wenn die lange Corona-Pause zu keinem signifikanten Qualitätseinbruch geführt hat, scheinen die Spieler dennoch ihr Verhalten auf dem Platz angepasst zu haben. Die Statistik-Experten von „Sportec“ haben ausgerechnet, dass es zum Restart weniger Körperkontakt als in der Hinrunde gab.

Viele Fans, aber auch Trainer waren überrascht wie hoch die spielerische Qualität am vergangenen Wochenende zum Bundesliga-Restart war und das obwohl die Spieler knapp neun Wochen kein Pflichtspiel absolviert haben und nur eingeschränkt trainieren konnte. Eine aktuelle Daten-Auswertung zeigt dennoch, dass die Spieler ihre Spielweise angepasst haben.

Social Distancing in der Bundesliga

Die Statistik-Experten von „Sportec“, eine Tochterfirma der DFL, haben den Bundesliga-Restart am vergangenen Wochenende in der 1. und 2. Bundesliga mithilfe von 20 Kameras genau unter die Lupe genommen und dabei eine durchaus interessante Erkenntnis zum Vorschein gebracht. Die Daten-Auswertung der Spiele belegt, dass es zu weniger Kontakten zwischen den Spielern kam.

In der Hinrunde hatte ein Bundesliga-Spieler im Schnitt pro Spiel sieben Minuten lang Kontakt mit anderen Spielern in einem Radius von zwei Metern. Dieser Wert sank nach der Corona-Zwangspause auf sechs Minuten.

Dr. Hendrik Weber, Geschäftsführer von Sportec, äußerte sich gegenüber dem „kicker“ wie folgt zu den Ergebnissen: „Es war für uns spannend zu sehen, dass die Kontaktzeiten im Spiel offenbar geringer sind, als man gemeinhin denken könnte“.

Interessant ist zudem auch: Auch die Spitzenwerte gingen signifikant zurück. In der Hinrunde hatten fünf Prozent der Spieler länger als 15 Minuten Gegner-Kontakt. Dieser Wert halbierte sich am vergangenen Spieltag.