👀 Stars im Fokus: CR7 muss OGS retten, rasiert Silva beim Ex-Klub? | OneFootball

👀 Stars im Fokus: CR7 muss OGS retten, rasiert Silva beim Ex-Klub?

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Dominik Berger

Ein neuer Spieltag steht vor der Tür und auch an diesem Wochenende gibt es wieder diese Spieler in Europas Topligen, die speziell im Fokus stehen und etwas zu beweisen haben.

Für einige ist es sogar weniger eine Gelegenheit, als vielmehr eine Pflicht, sich zu zeigen. Wir blicken in unserem neuen Format deshalb auf fünf Profis, die an diesem Wochenende etwas zu beweisen haben.

André Silva – Ausgerechnet in Frankfurt?

510 Minuten in der Bundesliga, gerade einmal acht Torschüsse brachte der 23 Millionen schwere Neuzugang im RaBa-Trikot bisher zustande mit der desaströsen Bilanz von exakt zwei Bundesligatoren. Der Portugiese fremdelt weiterhin heftig mit dem System von Trainer Marsch, der sich vom ehemaligen Frankfurter Stürmer mehr versprochen hat. Am Samstagabend kommt es im Waldstadion zum Wiedersehen mit Silvas Ex-Klub.

Sagen wir mal so, es gab schon schlechtere Bühnen, um der Liga zu beweisen, dass die 28 Tore in der Vorsaison kein Strohfeuer in der Karriere des Stürmers waren. Auch wenn die SGE-Fans ihm mit Sicherheit einen heißen Empfang bereiten werden und ihm Ex-Kollege Filip Kostić immer noch eine Träne nachweint, muss Silva endlich zeigen, dass er ein kompletter Stürmer ist.

Cristiano Ronaldo – Beendet CR7 die Krise?

Sagen wir, wie es ist: Bei United hängt der Haussegen schief. Trainer Ole Gunnar Solskjær steht kurz vor dem Rauswurf, für das Spiel bei den Tottenham Hotspur gewährten ihm die Verantwortlichen noch eine Galgenfrist. Erneut richten sich damit auch alle Augen auf Cristiano Ronaldo, der wohl über den Rauswurf des Trainers entscheidet. Denn seit der Ankunft ihres Superstars spielen die Red Devils noch limitierter als vorher.

Häufig entscheidet der Portugiese die Spiele für United im Alleingang und rettete damit seinem Trainer schon öfter den Arbeitsplatz. Am Wochenende wird es wohl wieder darauf hinauslaufen, wie erfolgreich CR7 ist. Ein zweites Liverpool wäre Solskjærs Waterloo.

Sergio Busquets – Geht der Xavi-Erbe voran?

Was ist schon ein Ballverlust? In einem normalen Fußballspiel kommt eine solche Szene um die 500-mal vor, das macht dieses wankelmütige Spiel auch so interessant. Manchmal hat ein einzelner Ballverlust im Nachhinein aber auch dramatische Ausmaße. Wie der von Barças Sergio Busquets, der ihm im Spiel gegen Rayo Vallecano unterlief, die Katalanen gerieten daraufhin in Rückstand und die Niederlage kostete Ronald Koeman den Trainerjob.

Als letztes Überbleibsel des legendären Barça-Mittelfelds und legitimer Xavi-Erbe wirkt der spanische Alt-Internationale wie das Sinnbild für den spanischen Traditionsverein in der Krise. In dieser Woche übernimmt fürs Erste Ex-Spieler Barjuan das Team interimsweise. Im Heimspiel gegen Alaves muss Busquets stellvertretend für die Mannschaft vorangehen, die Zeit für Ausreden ist mit dem Koeman-Rauswurf beendet.

Franck Ribéry – Läuft er im Derby heiß?

Knapp drei Stunden trennen die SSC Neapel und den Aufsteiger aus Salerno voneinander, da kann man gut und gerne von einem italienischen Derby sprechen. Vor dem Aufeinandertreffen am Sonntagabend könnten die Vorzeichen unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite der mutige Aufsteiger Salernitana, der sich derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz wiederfindet und immerhin gegen Mitaufsteiger Venedig gewinnen konnte. Dem gegenüber stehen die Partenopei, die seit fünf Pflichtspielen ohne Niederlage sind und derzeit vom zweiten Tabellenplatz grüßen.

Vorhang auf für einen Spieler, den Salernitana erst in diesem Sommer verpflichten konnte und der in den gleichen Adelsstand gehoben wird wie einst Maradona in Neapel, Franck Ribéry. Der mittlerweile 38-jährige sorgt nicht mehr so regelmäßig wie zu Bayern-Zeiten für Glanzlichter, aber für die großen Spiele kann der Franzose nochmal aufdrehen.

Neymar – Time to shine gegen Lille?

Es klingt schon fast absurd, aber bei PSG funktionieren die Stars einfach nicht so richtig. Bei der Nullnummer gegen Marseille war der Brasilianer Neymar allerhöchstens Durchschnitt und die kritischen Stimmen in der französischen Hauptstadt mehren sich, warum Neymar nicht so richtig in Tritt kommt, seitdem sein Kumpel Lionel Messi mit an Bord ist. Gegen den amtierenden Meister aus Lille könnte die Personallage in der Offensive schlechter kaum sein, Mbappés Ausfall ist bestätigt und auch Messi ist fraglich.

Für Neymar, der besonders in den letzten Jahren die Offensive der Pariser oft alleine schulterte, danach aber verletzungsbedingt länger ausfiel, könnte es die perfekte Gelegenheit werden, sich wieder ins Rampenlicht zu spielen. Schließlich muss er sich die Aufmerksamkeit auf dem Platz nicht teilen, darin gefällt sich der Brasilianer für gewöhnlich sehr.