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·30. September 2022

Spionage-Verdacht: Hertha-Ultimatum für Windhorst?

Artikelbild:Spionage-Verdacht: Hertha-Ultimatum für Windhorst?

Bei Hertha BSC hat die Berichterstattung der Financial Times unter der Woche für Unruhe gesorgt. Darin wird der Vorwurf erhoben, Investor Lars Windhorst habe eine israelische Detektei engagiert, um den ungeliebten Präsidenten Werner Gegenbauer abzusägen. Neben öffentlicher Stimmungsmache durch Dritte soll es dabei womöglich gar zu Spionage-Aktivitäten gekommen sein. Der Hauptstadtklub hat bisher zurückhaltend reagiert.

"Uns wurde von Tennor mitgeteilt, dass die Geschichte Unsinn sei", ließ sich ein Sprecher der Alten Dame unter Verweis auf die Holding-Gesellschaft von Windhorst zitieren. Nun aber scheint Hertha der Angelegenheit näher auf den Grund gehen zu wollen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist der Investor schriftlich zu einer Stellungnahme aufgefordert worden. Dabei habe der Bundesligist dem Anteilseigner sogar ein Ultimatum gestellt, Windhorst müsse sich bis spätestens Montag schriftlich erklären.

Deadline einen Tag vor Bernstein-Medienrunde

Pikant: Einen Tag später hält Präsident Kay Bernstein eine große Medienrunde ab, in der die ersten 100 Tage seiner Amtszeit als Nachfolger von Gegenbauer beleuchtet werden sollen. Auf der Hand liegt, dass dabei das Thema Windhorst einen großen Fokus der anwesenden Journalisten einnehmen wird. Der Investor selbst soll grundsätzlich weiterhin mit seiner Teilnahme an dieser Medienrunde planen, berichtet das Boulevardblatt. Ob es dazu kommt, wird wohl davon abhängen, wie glaubhaft Windhorst die Vorwürfe entkräften kann. Immerhin steht beispielsweise auch im Raum, dass die von ihm engagierte Detektei auch die Familien von Herthas Gremienmitgliedern ausspionierte.

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