So plant die Eintracht mit Neuzugang Knauff | OneFootball

So plant die Eintracht mit Neuzugang Knauff

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Eintracht Frankfurt hat sich mit Ansgar Knauff von Borussia Dortmund verstärkt. Der 20-jährige U21-Nationalspieler soll vor allem die rechte Seite der Hessen offensiv beleben. Für die Integration hat er nun zwei Wochen Zeit.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Am vergangenen Donnerstag kam Ansgar Knauff in Frankfurt an. Am Vormittag trainierte er bereits individuell bei der Eintracht, ehe die Verhandlungen mit Borussia Dortmund am Nachmittag ihr Ende fanden und der Transfer verkündet wurde. Beim 0:2 gegen Arminia Bielefeld musste der Offensivspieler noch zusehen, am 5. Februar wird er in der Auswärtspartie beim VfB Stuttgart dann wohl erstmals zum Kader der Eintracht gehören.

Glasner hofft auf Knauffs "Unbekümmertheit"

Nach der Niederlage gegen die Arminia äußerte sich Trainer Oliver Glasner auf Nachfrage von fussball.news zum Neuzugang aus Dortmund: "Ansgar ist ein sehr, sehr talentierter deutscher Nachwuchsnationalspieler mit unheimlich viel Tempo. Das erwarten wir und wünschen wir uns von ihm, dass er diese Qualität, dieses Tempo, diese Unbekümmertheit, diesen Zug zum Tor bei uns auch mit einbringt." Dass Spieler und Team nun zwei Wochen Zeit haben, zueinander zu finden, sei "immer gut."

Krösche sieht rechte Seite als "Hauptposition"

Doch wo planen die Frankfurter Verantwortlichen mit dem Youngster, der per Leihe bis 2023 an den Main gewechselt ist und bei dem aktuell keine Kaufoption im Vertrag fixiert ist? "Ich glaube schon, dass er auf der rechten Außenbahn seine Stärken hat. Wenn er Raum vor sich hat, mit seinem Tempo, im Eins gegen Eins, da hat er schon seine Hauptposition. Da wird er uns nochmal eine andere Komponente hinzufügen", erklärte Sportboss Markus Krösche. Ob Knauff auch im derzeitigen System mit einer Dreierkette als Schienenspieler spielen kann, überließ Krösche aber seinem Coach Glasner: "Das muss der Trainer entscheiden. Da bin ich dann raus." Das Spiel beim VfB Stuttgart könnte Aufschluss geben.

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