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"Sinnvoll": Bayern will Geisterspiele am Freitag beschließen

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Während sich Bund und Länder auf eine Obergrenze für Stadien von 50 Prozent, maximal aber 15.000 Fans verständigt haben, hält Bayern an den Plänen für Geisterspiele fest – und will diese am Freitag beschließen. Die Regelung soll dann bereits für das kommende Wochenende gelten.

Vorerst bis Jahresende

In einem Statement nach den Bund-Länder-Beratungen am Donnerstagnachmittag sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder: "Wir halten Geisterspiele für sinnvoll und werden das auch morgen im bayerischen Kabinett umsetzen." Vorerst soll die Regelung bis Jahresende gelten. In den letzten Tagen hatte der CSU-Politiker bundesweit Geisterspiele gefordert – ohne Erfolg: "Ich finde es schade und auch schlecht, dass wir uns nicht einigen konnten, dass einige Bundesländer Zuschauer erlauben wollen."

Bereits am Dienstag hatte Söder gesagt: "Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen. Die hohe Mobilität bei der An- und Abreise ist aktuell nicht verantwortbar. Der Fußball hat eine große Vorbildfunktion. Wir müssen jetzt überall Kontakte reduzieren."

1860 gegen FCM ohne Fans

Durch den bevorstehenden Beschluss wird der TSV 1860 München bereits am Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg ohne Fans auskommen müssen. Für die Löwen wird es das erste Geisterspiel in dieser Saison, nachdem im Herbst zuletzt noch eine Vollauslastung möglich war.

Die Würzburger Kickers müssen in den letzten beiden Heimspielen des Jahres gegen Zwickau (12. Dezember) und 1860 München (20. Dezember) auf Zuschauer im Stadion verzichten, bei Türkgücü sind die Partien gegen Kaiserslautern (10. Dezember) und Verl (18. Dezember) betroffen. Neben Bayern und Sachsen, wo Geisterspiele bereits seit eineinhalb Wochen Realität sind, hatte auch Baden-Württemberg angekündigt, einen Zuschauer-Ausschluss verhängen zu wollen – das könnte ebenfalls noch in dieser Woche der Fall werden.

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