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Nur die Raute

·30. August 2025

„Sieht dann aus wie Sau“: HSV-Profis hadern mit Derbyniederlage

Artikelbild:„Sieht dann aus wie Sau“: HSV-Profis hadern mit Derbyniederlage

Nach der Derbypleite gegen den FC St. Pauli waren die Akteure des HSV sichtlich geknickt. Vor allem mit zwei Szenen haderten die Polzin-Schützlinge.

Die gute Stimmung nach dem achtbaren Bundesliga-Auftakt bei Borussia Mönchengladbach (0:0) ist schon wieder verflogen! Im Stadtderby zeigte der vermeintlich kleine Nachbar dem Hamburger SV klar und deutlich die Grenzen auf. Spätestens nach dem 0:1 durch Adam Dźwigała (19.) waren die Rothosen die erkennbar schwächere Mannschaft. „Das erste Gegentor hat uns nach einem guten Start die Dynamik genommen“, gab auch Chefcoach Merlin Polzin auf der Pressekonferenz zu.


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Ähnliche Töne stimmte sein Kapitän Yussuf Poulsen. „Das ist einfach scheiße“, sagte der Stürmer im Anschluss an die Partie. Auch er hob dabei die vermeidbare Entstehung des ersten Gegentreffers hervor.

Unterzahlsituation zieht HSV endgültig den Stecker

Noch deutlicher wurde Kiel-Neuzugang Nicolai Remberg. Das 0:1 sei ein „dummes Standard-Tor” gewesen, dass man sich niemals hätte fangen dürfen.

Und auch eine weitere Szene hob der 25-Jährige hervor: Die gelb-rote Karte gegen Giorgi Gocholeishvili in der 77. Minute. „Am Ende mit der roten Karte siehst du dann aus wie Sau”, ärgerte er sich im Sky-Interview. Am Ergebnis änderte dieser Platzverweis zwar nichts mehr, doch in der Schlussviertelstunde konnte der HSV keinerlei Schlussoffensive mehr entfachen. In 90 Minuten brachte der Aufsteiger gerade einmal zwei Bälle auf den Kasten von St.-Pauli-Keeper Nikola Vasilj.

„Wir haben es in der ersten Halbzeit eigentlich gut gemacht, aber am Ende verdient verloren”, fasste Remberg den Fußball-Abend später zusammen. Und lag damit goldrichtig.

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