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·3. Oktober 2022

#SGEFCU – Abgebrüht!

Artikelbild:#SGEFCU – Abgebrüht!

Abgebrüht! Das kann man glaube ich mit Fug und Recht über das Samstag-Nachmittagsspiel unserer SGE gegen Union Berlin behaupten. Abgebrüht. Die ganze Mannschaft.

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Zuerst aber einmal auch: ein schöner Auswärtsfanblock, doch doch. Berlin ist nicht um die Ecke, aber man kann sich darauf verlassen, dass die Gästefarben deutlich sicht- und hörbar getragen werden. Und die Athmosphäre miteinander, die war, so finde ich, massiv entspannt.

Abgebrüht. Da muss ich jetzt zügig hinkommen. Union versuchte, von Beginn an das zu tun, was sie schon die ganze Saison taten: hinten dichtmachen von Beginn an und lauern. Dumm nur, dass es in Minute zwölf ein völlig ABGEBRÜHTER Kolo Muani schaffte, sich einmal durch die ganze Abwehr zu tanken und ein mindestens genauso ABGEBRÜHTER Götze das Ding humorlos ins Tor schlenzte. Besser hätte ein Start nicht sein können, denn: Union war jetzt gefordert.

Aber es änderte sich nicht viel: Union machte dicht. Und lauerte. Und so kamen sie auch zu Torchancen. Die ein ABGEBRÜHTER Kevin Trapp von Anfang bis Ende vereitelte. Ich weiß nicht, wo er da am Samstag seine Reflexe herhatte. Aber sie waren einfach grandios abgebrüht.

Ein abgebrühter Lindström machte in Minute 42 ein fantastisches Tor, auch er tankte sich durch und steckte einen fast schon langsamen Kullerball gegen Rönnows Laufrichtung ins Tor. Wirkungstreffer, kurz vorm Halbzeitpfiff, sollte man meinen.

Und Union ließ sich weiter nicht beirren: sie machten was sie können. Und kamen, ich sagte das, weiter und weiter zu Chancen. Aber Trapp war da, stets stets stets abgebrüht. Und dann, dann kam Minute 68, in der recht hart aber für mich vertretbar, Kolo Muani nach einem „ich latsch dir mal im vollen Lauf auf den Fuß“-Foul gelb-rot sah. 22 Minuten plus Nachspielzeit in Unterzahl.

Und irgendwie war das was jetzt kam sowas von ABGEBRÜHT. Denn entgegen der Eintracht von früher kam eine recht gute Verwaltungsphase, Union lief an, schaffte es aber nicht, final in den Strafraum zu kommen. Ja, ok, die SGE ließ sich schon regelmäßig deutlich hinten reindrücken. Aber Borré kam und schaffte Entlastung, weil sich eben einige Unioner auch wieder in den eigenen Strafraum rückwärts bewegen mussten.

So blieb eins: ein am Ende durchaus, weil wirklich ALLE abgebrüht waren, verdienter Heimsieg. Den Tabellenführer mit 2:0 geschlagen und damit 5. in der Tabelle, 3 Punkte hinter dem 1. Platz. Jaja, wo landen wir, so dachten wir, nach 3…4 Wochen Bundesliga. Irgendwie war es da noch nicht so rosig. Aber jetzt sieht es doch alles deutlich schöner aus.

Und wisst ihr, auf was ich mich jetzt freue? Auf das Duell Hasebe vs. Kane. Am Dienstag. In der Champions League gegen Tottenham. Vielleicht sehen wir das ja. Oder sogar ganz bestimmt?

(Titelbild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

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