Sechs Punkte aus zwei Spielen: HSV hält zuerst in Sandhausen

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Gleich zwei Gegner des Hamburger SV infolge waren vom Infektionsgeschehen in der 2. Bundesliga betroffen, sodass die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune nun zunächst die Partie gegen den SV Sandhausen nachholt. Zuletzt waren die Elbstädter mit ihren Ergebnissen wieder unzufriedener, doch in der bevorstehenden Woche sollen sechs Punkte als Konsequenz folgen.

"Nicht nach links oder rechts gucken"

Am Dienstagabend beginnt der 30. Spieltag, doch zwei Tage darauf holt der Hamburger SV erst einmal den 29. Spieltag auf. Im Duell zwischen Spitzenmannschaft und Abstiegskandidat werden die Rothosen gefordert sein. "Es ist für die Sandhäuser sicher nicht von Vorteil, dass die Mannschaft zuletzt komplett in Quarantäne war", blickte der HSV-Coach auf die Situation am Hardtwald zurück, die den SVS zuletzt in Bedrängnis brachte. Zwei Nachholspiele haben die Gegner zwar in der Hinterhand, stehen aber auch auf einem direkten Abstiegsplatz. "Fakt ist, dass sie Gas geben müssen, um die Liga zu erhalten. Sie werden uns über 90 Minuten einen Kampf liefern", rechnete Thioune mit einem aufopferungsvollen Kontrahenten.

Nach dem 3:3-Remis in Hannover und der 1:2-Niederlage gegen Darmstadt tritt der HSV im Rennen um den Aufstieg seinerseits wieder auf der Stelle. Was die Konkurrenz im Rennen um die begehrten Plätze liefert, blendete der Hamburger Fußballlehrer aus. "Ich lasse mich nicht von den Gefühlen bei anderen Spielen leiten. Wir gucken auf uns, wollen als Mannschaft erfolgreich sein und nicht nach links oder rechts gucken", schwor Thioune seine Mannschaft ein. Für die Fahrten nach Sandhausen und Regensburg, welche am Sonntag folgt, soll das Ziel der Hamburger klar sein: "Wir wollen am Sonntagabend mit sechs Punkten im Gepäck nach Hamburg zurückkehren."

Thioune justiert Stellschrauben

Verzichten muss Thioune eventuell auf Jeremy Dudziak, der mit einem Gerstenkorn "kürzer treten" musste. "Aber er wird sehr wahrscheinlich wie auch alle anderen Spieler nach Sandhausen reisen", stimmte die Kadersituation in Hamburg den Cheftrainer ganz allgemein zufrieden. Nun soll der HSV sein spielerisches Potential wieder auf den Platz bringen, was zuletzt nicht ausreichend gelang.

"Wir waren mit dem Darmstadt-Auftritt nicht zufrieden und haben in der längeren Spielpause versucht, einige Stellschrauben zu justieren", nutzte der Coach die Möglichkeit, um an den Details zu arbeiten. Dass nicht "alle Dinge optimal gelaufen sind", erklärte sich für Thioune schließlich von selbst – und deshalb warnte er vor dem aufkommenden Druck: "Es geht darum, wie wir damit umgehen." Ein Sieg in Sandhausen würde helfen.