Schuster: Was Messi bei Paris Saint-Germain lernen muss

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Lionel Messi wechselte im Sommer nach seinem Vertragsaus beim FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Beim französischen Hauptstadtklub läuft es für den Argentinier bislang aber noch nicht wie gewünscht. Noch keinen Treffer erzielt, wurde er am vergangenen Sonntag gegen Olympique Lyon (2:1) sogar vorzeitig ausgewechselt. Bernd Schuster, der die Geschehnisse um Messi als ehemaliger Spieler der Katalanen seit Jahren verfolgt, warnt den Argentinier.

Bei Paris Saint-Germain bot sich beim vergangenen Ligue-1-Spiel die erste kontroverse Aktion rund um Lionel Messi. PSG-Chefcoach Mauricio Pochettino entschied sich in der 76. Spielminute nämlich dafür, den sechsfachen Weltfußballer auszuwechseln. "Ich denke nur an die beste Entscheidung in jedem Spiel, für jeden Spieler, so wie es jeder Trainer tut", erklärte der Übungsleiter nach dem Spiel (fussball.news berichtete). Wie darauf die Pariser am Dienstag bestätigten, hat Messi sich am Knie verletzt. Die Auswechslung war wohl zu diesem Zeitpunkt noch eine vermeintliche Vorsichtsmaßnahme.

"Er ist ja kein junger Spieler mehr"

"In Barcelona war Messi ein Muss! Vor allem in den letzten Jahren war er die Figur, von der das gesamte Team abhing. Ihn auszuwechseln, war kein Thema. Höchstens ein- oder zweimal, um ihn nicht komplett kaputt zu machen", meinte nun Europameister Bernd Schuster, der in Spanien für den FC Barcelona, Real sowie Atletico Madrid spielte, gegenüber der Bild. Der 61-Jährige prophezeite jedoch: "In Paris können auch Neymar und Mbappé Spiele gewinnen. Das muss Messi in den nächsten Jahren lernen und positiv sehen, damit es in Paris nicht schwierig wird." Schuster abschließend: "Auch, wenn ihm das erste Ding natürlich gar nicht gefallen hat, kann er froh darüber sein, nicht mehr 60 Spiele machen zu müssen. Er ist ja kein junger Spieler mehr (Messi ist 34; Anm. d. Red.)."

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