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·30. September 2022

Schulz gilt nun als wechselwillig - noch kein Debüt für U23

Artikelbild:Schulz gilt nun als wechselwillig - noch kein Debüt für U23

Borussia Dortmund hat dieser Tage mal wieder mit gehörigen Personalproblemen zu kämpfen. Auf einen gutbezahlten Profi verzichten die von Verletzungen gebeutelten Schwarzgelben aber weiter freiwillig. Nico Schulz spielt keinerlei Rolle mehr für die Bundesliga-Mannschaft. Auch ein Pflichtspieldebüt für die U23 in der 3. Liga wird noch auf sich warten lassen.

Der Ex-Nationalspieler hatte zuletzt im Test der Zweitvertretung gegen die Go Ahead Eagles mitgewirkt, soll laut eines Berichts der Ruhr Nachrichten aber noch nicht im Kader für die Drittliga-Partie gegen 1860 München am Samstag stehen. Demnach stehen finale Gespräche über die Bereitschaft des Spielers noch aus, in der zweiten Mannschaft zum Einsatz zu kommen, sie sollen aber bald stattfinden. Eine ablehnende Haltung scheint schwer vorstellbar, immerhin sollen laut der Regionalzeitung auch die Berater des Linksverteidigers die Idee gehabt haben, dass Schulz bis zum Transferfenster im Januar möglichst einige Einsätze absolvieren sollte, um sich für den Markt interessant zu machen.

Seit Mai ohne Spielpraxis

Nachdem im Sommer offenbar nicht allzu großes Interesse an Schulz bestand und der 29-Jährige selbst wohl auch nicht zwingend darauf aus war, seinen hochdotierten Vertrag in Dortmund aufzugeben, sei der Berliner zwischenzeitlich durchaus wechselwillig, so der Bericht. Ein endgültiger Abschied oder selbst eine Leihe wird aber kaum vorstellbar sein, wenn Schulz zwischen Mai und Januar nicht einmal in einem Punktspiel gegen den Ball getreten haben würde. Anhaltend Ermittlungen infolge einer durch eine Ex-Freundin des Fußballprofis gestellten Strafanzeige wegen häuslicher Gewalt machen es dem Linksverteidiger sicher nicht leichter, einen hochklassigen neuen Arbeitgeber zu finden. Bis Juni 2024 stehen Schulz schätzungsweise 5 Millionen Euro Jahresgage vertraglich zu. Durchaus vorstellbar, dass der BVB einen Abschied im Winter mit einer Ausgleichszahlung verbinden müsste.

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