Schonlau tritt bei Shooting-Star Alidou auf die Euphorie-Bremse | OneFootball

Schonlau tritt bei Shooting-Star Alidou auf die Euphorie-Bremse

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Der Hamburger SV hat seine Aufstiegsambitionen zuletzt mit klaren Siegen über Jahn Regensburg und den FC Ingolstadt untermauert. Faride Alidou steuerte dabei seine ersten beiden Treffer in der 2. Bundesliga bei. Der Stern des Eigengewächses steigt in ungeheurem Tempo. Sebastian Schonlau tritt nun auf die Euphorie-Bremse.

"Ich habe schon mitbekommen, dass man hier viel in Extremen lebt. Egal ob negativ oder positiv. Sicherlich sieht man das jetzt auch gerade an Faride", sagt der Spielführer des HSV gegenüber der Hamburger MOPO. Der Sommer-Neuzugang würde sich aber wünschen, dass gerade jüngere Spieler nicht zu schnell mit Erwartungen überfrachtet werden. "Wenn einer fünf, sechs Spiele macht, die sicherlich gut waren, muss er doch nicht direkt zum nächsten Star auserkoren werden", so Schonlau.

Erst anderthalb Monate Zweitliga-Profi

Ihm persönlich gehe es "deutlich zu schnell". Tatsächlich hat Alidou erst Mitte Oktober in der 2. Bundesliga debütiert, binnen knapp anderthalb Monaten machte nicht zuletzt der Boulevard aus dem Juniorennationalspieler einen wahren Heilsbringer für den Hamburger SV. Schonlau betont dabei aber, dass Alidou selbst keine Anzeichen gebe, mit der Situation überfordert zu sein.

"Läuft nicht über den roten Teppich"

"Ich habe nicht das Gefühl, dass er hier jetzt über den roten Teppich läuft und sich wie der König fühlt", erklärt der Abwehrmann. Aus seiner Sicht wäre dabei sogar "ein bisschen menschlich", wenn Alidou künftig Tendenzen des Abhebens zeigen würde. "Dann ist es die Aufgabe der älteren Spieler, ihn auf dem Boden zu halten." Schonlau wäre als Kapitän des Hamburger SV besonders gefragt.

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