"Schmutzige Lügen": Alabas Vater schießt nach Hoeneß' Aussagen zurück

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Niklas Levinsohn

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David Alabas Vater und Pini Zahavi, der Spielerberater des Österreichers, haben auf die Aussagen von Uli Hoeneß im „Doppelpass“ von ‚Sport 1‘ reagiert.

Uli Hoeneß hatte den israelischen Spielerberater unter anderem als „geldgierigen Piranha“ bezeichnet und behauptet, dass eine bislang ausgebliebene Vertragsverlängerung mit David Alaba ausschließlich am Finanziellen hänge. Zahavi fordere eine zweistellige Millionensumme als Beraterprovision, so der ehemalige Präsident des FC Bayern in der TV-Sendung.

Zahavi antwortete nun via ‚Sky‘ auf Hoeneß‘ Aussagen: „Ich habe zu keinem Zeitpunkt detailliert über eine etwaige Provisionszahlung mit den Bayern-Verantwortlichen gesprochen.“ Der 77-Jährige weiter: „Ich will nicht mehr bekommen, als andere Berater, die von Bayern Provisionszahlungen erhalten haben. Nochmal: Wir haben bisher nicht über Zahlen gesprochen!“

Nicht nur der Berater zeigte sich über den Auftritt von Uli Hoeneß irritiert. Auch George Alaba, der Vater des Bayern-Profis, wählte gegenüber ‚Sky‘ drastische Worte: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut.“

„Zu behaupten, dass wir wegen einer solchen Zahlung bei Vertragsunterschrift nicht zu einer Einigung kommen, ist eine von diesen dreckigen Anschuldigungen“, zitiert ‚Sky‘ George Alaba weiter. Er hätte in der Vergangenheit mehrmals die Möglichkeit gehabt, seinen Sohn zu einem anderen Verein zu transferieren, so der Vater des 28-Jährigen: „Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden.“ Bis jetzt?