Schmidt: "Ich muss zugeben, ich hatte mit Werder abgeschlossen"

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Am 24. September 2016 feierte Niklas Schmidt sein Profi-Debüt für Werder Bremen. Auf einen zweiten Einsatz musste der offensive Mittelfeldspieler bis zum vergangenen Samstag warten. Das Eigengewächs hofft, auch in den kommenden Wochen zum Zug zu kommen.

Seit seinem Kurzeinsatz inklusive Torvorlage beim 2:1-Sieg von Werder Bremen über den VfL Wolfsburg vor fünf Jahren hat sich für Niklas Schmidt viel verändert. Das Bremer Eigengewächs verbrachte die Saison 2018/19 bei Wehen Wiesbaden, anschließend wurde er für zwei Jahre an den VfL Osnabrück verliehen, da er bei Werder keine Zukunft hatte.

Vom Abstellgleis in die Startelf

Das galt zunächst auch für diese Saison. Zu Beginn der Vorbereitung deutete Sportchef Frank Baumann einen Abschied des Eigengewächses an. "Ich muss zugeben, da habe ich mit Werder abgeschlossen", sagte der offensive Mittelfeldspieler gegenüber der DeichStube. Allerdings wendete sich das Blatt: "In Corona-Zeiten war es nicht so einfach, einen Verein zu finden. Dann kam der Anruf, dass ich bei Werder mittrainieren kann. Dafür bin ich sehr dankbar."

Für Schmidt ging gegen Hannover ein Traum in Erfüllung

In den vergangenen Wochen erarbeitete sich der 23-Jährige eine neue Chance - und Markus Anfang belohnte Schmidt mit einem Startelfeinsatz beim Remis gegen Hannover 96 (1:1) am vergangenen Wochenende. "Es war immer ein Traum von mir, hier mal von Anfang an zu spielen. Ich hatte Gänsehaut und habe mich tierisch gefreut", sagte Schmidt über seine Startelf-Premiere für Werder.

"Ich bin reifer geworden"

"Es war etwas Besonderes, weil es einfach das Weserstadion ist. Hier im Stadion habe ich im Internat gewohnt, wir wollten immer auf diesen Rasen", so Schmidt, der im Gegensatz zu seinem ersten Profi-Einsatz vor fünf Jahren festgestellt hat: "Ich bin reifer geworden. Damals war ich erst 18, da war das ganz anders. Inzwischen bin ich es schon etwas gewohnt, vor vielen Leuten zu spielen."

"Ich bin stolz, dass ich für einen so schönen Verein spielen darf" 

Nun besteht die Hoffnung, sich beim SVW durchsetzen zu können. "Ich identifiziere mich so sehr mit dem Verein. Ich fühle mich hier unglaublich wohl. Ich bin stolz, dass ich für einen so schönen Verein spielen darf", so Schmidt, der unabhängig von der Position sein Potenzial auf dem Spielfeld abrufen will: "Wenn ich zum Einsatz komme, versuche ich immer, dem Spiel das zu geben, was unsere Mannschaft braucht. Mal ist es der Ballbesitz, mal ist es das schnelle Spiel nach vorne."

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