Schlotterbeck stichelt gegen Schalke - und spricht von Titeln mit dem BVB | OneFootball

Schlotterbeck stichelt gegen Schalke - und spricht von Titeln mit dem BVB

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Man muss ihn einfach mögen, diesen Nico Schlotterbeck. Die ersten Auftritte des Neuzugangs in Schwarzgelb machen definitiv viel Lust auf mehr. Mit einer Stichelei gegen den Erzrivalen dürfte der 22-Jährige weitere Pluspunkte gesammelt haben. Doch Schlotterbeck kann auch ernst und reflektiert.

Nico Schlotterbeck hat ein beeindruckendes Bundesliga-Debüt hingelegt. Gegen Leverkusen überzeugte der Neuzugang nicht nur mit seiner Leistung, sondern vor allem auch mit seiner emotionalen Art und Willensstärke. Eine ausgekugelte Schulter ließ sich der 22-jährige Innenverteidiger wieder einrenken und spielte weiter.

Im Signal-Iduna-Park durfte allen schnell klar geworden sein: Dieser Junge hat das Potenzial zum Publikumsliebling und Leader in der Mannschaft. Schlotterbeck und der BVB - das scheint wie Arsch auf Eimer zu passen. Auch wenn man nach wenigen Wochen natürlich vorsichtig mit solchen Einschätzungen sein sollte.

Schlotterbeck stichelt gegen Schalke

Die Art von Schlotterbeck kommt an. Das unterstrich er in der klubeigenen Talksendung 'Brinkhoffs Ballgeflüster'. TV-Moderator Sebastian Hellmann erzählte dort von seinem Einsatz am kommenden Samstag beim Bundesliga-Topspiel Schalke gegen Gladbach. "Es gibt Topspiele auf Schalke?", entgegnete Schlotterbeck mit einem breiten Grinsen. Und erntete dafür natürlich Applaus und Gelächter aus dem Publikum.

Schlotterbeck kann aber auch ernster sein. Von seinem neuen Team ist der dreifache Nationalspieler überzeugt. "Wir haben vorne brutal viel Qualität", schwärmte er. "Im Defensivverhalten haben wir vielleicht vorne nicht die Qualität, aber aber dafür bin ich ja gekommen - um den Leuten vorne etwas auszuhelfen", so Schlotterbeck weiter. Und da war er wieder: der Schelm des Neuzugangs.

Schlotterbeck gibt sich selbstkritisch - und spricht von Titeln

In seinem eigenen Spiel sieht er noch einiges an Verbesserungspotenzial. Gerade was die Konstanz über die kompletten 90 Minuten betrifft. "Fehler wie mein Fehlpass gegen Leverkusen, als mich Mo Dahoud gerettet hat, passieren mir noch zu oft", meinte Schlotterbeck. Gewissermaßen steht er damit sinnbildlich für die gesamte Mannschaft. Denn eine konstant gute Leistung über die vollen 90 Minuten - ohne Aussetzer - gelang dem BVB-Team in den letzten Monaten nur selten.

Eine Titel-Ansage hatte Schlotterbeck natürlich auch noch parat: "Wir müssen als Mannschaft gesund bleiben. Wenn wir das hinkriegen, probieren wir auch, ein paar Pokale zu holen."

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