Schlotterbeck sieht Luft nach oben: "Hätten zwei, drei Gegentore kassieren können" | OneFootball

Schlotterbeck sieht Luft nach oben: "Hätten zwei, drei Gegentore kassieren können"

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Bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hat Nico Schlotterbeck mit Borussia Dortmund einen 3:1-Sieg gegen den SC Freiburg eingefahren. In den Augen des Innenverteidigers war der SC bis zum 1:1 die bessere Mannschaft, schlussendlich habe die Dortmunder Offensivqualität aber den Unterschied gemacht.

Der SC Freiburg und Borussia Dortmund lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch, in dem allen voran der Sport-Club der Partie in der ersten Halbzeit den Stempel aufgedrückt hat. Die Mannschaft von Christian Streich wurde minütlich stärker, ging in der 35. Minute durch Michael Gregoritsch in Führung und vergab in der Folge mehrere Gelegenheiten, um auf 2:0 zu erhöhen.

Joker führen Dortmund zum Sieg

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die wiederum der BVB zu nutzen wusste. Auch wegen eines Patzers von Mark Flekken erzielte Joker Jamie Bynoe-Gittens in der 77. Minute den Ausgleich, wenige Minuten später trafen die ebenfalls eingewechselten Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.). zum 2:1 und 3:1 für Schwarzgelb, das sich das Momentum erarbeitet und den Sieg mit nach Hause genommen hat.

Schotterbeck: "Sie waren bis zum 1:1 besser"

Nico Schlotterbeck, der im Sommer von Freiburg nach Dortmund gewechselt ist und erstmals im BVB-Dress an alter Wirkungsstätte gespielt hat, sah ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen: "Wir sind gut reingekommen in das Spiel, dann passiert das 0:1 und Freiburg kam in eine Phase, wo sie drückend überlegen waren. Die zweite Halbzeit war etwas zerfahren, dann kommt leider der Fehler von Mark Flekken, wir machen zwei Dinger und das Spiel war entschieden", resümierte der Innenverteidiger bei DAZN und ergänzte: "Freiburg hat uns alles abverlangt und man muss ehrlich sein: Sie waren bis zum 1:1 besser."

"Es ist sehr, sehr viel Luft nach oben"

Die Partie habe zugleich aufgezeigt, dass sich der BVB in der Arbeit gegen den Ball steigern müsse. Davon sei aber nicht nur die Abwehr betroffen: "Es ist sehr, sehr viel Luft nach oben. Wir hätten zwei, drei Gegentore kassieren können. Wir müssen als Mannschaft verteidigen. Wenn wir das kapieren, sind wir eine sehr gute Mannschaft, weil wir offensiv brutale Qualität haben. Wir müssen vorne öfter Druck auf den Ball kriegen, dann haben wir es hinten leichter." Daran wird Edin Terzic in den kommenden Wochen weiter arbeiten, damit sich seine Mannschaft nicht auf Dauer in Spiele zurückkämpfen muss.

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