Schlägt Gladbach Bielefeld und Augsburg? Matthäus: "Kann man nicht von ausgehen" | OneFootball

Schlägt Gladbach Bielefeld und Augsburg? Matthäus: "Kann man nicht von ausgehen"

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Borussia Mönchengladbach benötigt dringend Punkte, um den ersten Schritt in Richtung Trendwende zu machen. Die nächsten beiden Möglichkeiten bieten sich im Februar gegen Arminia Bielefeld und den FC Augsburg. Lothar Matthäus warnt jedoch vor weiteren Niederlagen.

Bei Borussia Mönchengladbach herrscht seit Wochen Frust. Nach einem zwischenzeitlichen Höhenflug ist die Mannschaft abgestürzt: Sieben der letzten neun Bundesligaspiele wurden verloren, nur vier Punkte sind seit dem 27. November auf dem Konto der Fohlen gelandet. Nach der Länderspielpause treffen Adi Hütter und die Seinen auf Arminia Bielefeld (5. Februar), eine Woche später wird der FC Augsburg im Borussia Park erwartet (12. Februar). Allzu siegessicher sollte sich die Borussia aber nicht sein, wie Lothar Matthäus empfindet.

Matthäus warnt vor Bielefeld

"Das sind Mannschaften, die Gladbach im Grunde schlagen muss. Davon ausgehen kann man aktuell aber nicht", schreibt der TV-Experte in seiner Kolumne für Sky. Matthäus warnt in erster Linie vor den Bielefeldern, die beim 2:0-Sieg über Eintracht Frankfurt am vergangenen Freitag gezeigt hätten, "wozu sie im Stande sind", doch auch andere Mannschaften würden die Eigenschaften verkörpern, die er bei den Fohlen vermisst: "Einsatz, Wille, Spielfreude, die Bereitschaft, Fehler des Mitspielers auszubügeln, und für diesen tollen Verein alles zu geben. Das muss sich schleunigst ändern, denn die Punkte kommen nicht von allein."

"Viele Spieler scheinen keinen Draht zum Trainer zu haben"

Warum Gladbach in der Krise steckt, könne er nicht beantworten, schreibt Matthäus. Allerdings sei die Spielweise von Adi Hütter nicht das alleinige Problem: "Es steht keine Mannschaft, kein echtes Team auf dem Feld. Ohne Zweifel ist das ein Kader, der auf einem Europa-League-Platz landen muss. [...] Viele Spieler scheinen unzufrieden zu sein, keinen Draht zum Trainer zu haben oder nicht zu verstehen, was er will. Die falsche Einstellung vieler scheint mir aktuell problematisch zu sein." Vieles davon wird sich zeitnah ändern müssen, wenn der Abstiegskampf gemieden werden soll.

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