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·4. Dezember 2023

Schiri-Ausreden für den BVB? Brandt findet es "fatal"

Artikelbild:Schiri-Ausreden für den BVB? Brandt findet es "fatal"

Borussia Dortmund hat am Sonntag ein 1:1 bei Bayer Leverkusen erzielt. Im Vorfeld hätten die meisten Fans und Beteiligten dieses Resultat wohl unterschrieben, am Spieltag ärgerte sich der BVB, dass er seine frühe Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Die Verantwortlichen machen dafür auch einen ausgebliebenen Strafstoß-Pfiff verantwortlich. Julian Brandt geht da nicht mit.

"Fatal, sich nur auf diese Szene zu stürzen"

"Auf dem Feld habe ich mich natürlich auch beschwert. Wenn wir uns jetzt darauf einigen, dass es ein Elfmeter war, ärgere ich mich natürlich darüber. Ich fände es aber fatal, sich nur auf diese Szene zu stürzen", zitiert die WAZ den Nationalspieler. Was war passiert? Joker Karim Adeyemi dribbelte in den Strafraum, wurde von zwei Gegenspielern in die Zange genommen und ging nach Kontakt durch Edmond Tapsoba zu Boden.


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Auch Leverkusen blieb Elfer verwehrt

"Ich glaube, dass in der Bundesliga schon für deutlich weniger Elfmeter gegeben wurde", gab sich Sebastian Kehl nach Spielende diplomatisch. Zuvor hatte Edin Terzic beim Streamingdienst DAZN regelrecht gewütet und der Szene den Charakter einer spielentscheidenden Fehlentscheidung zugesprochen. Dieser Meinung dürften sich die wenigsten neutralen Beobachter anschließen, zumal auf der anderen Seite auch Leverkusen nach einem Kontakt zwischen Emre Can und Exequiel Palacios ein Strafstoß verwehrt geblieben war.

"Leverkusen hat es deutlich mehr verdient als wir"

Durchaus bemerkenswert ist, dass Brandt nicht den Ausweg sucht, sich an der vermeintlichen Elfer-Szene aufzuhängen. Sondern der Mittelfeldmann zeigt sich kritisch über die Leistung des BVB, der nach seinem frühen Führungstor über 85 Minuten fast nur noch verteidigte. "Es gab vielleicht 16 Ecken für die Leverkusener, dazu viele Chancen und Abschlüsse. Ja, es gab die Elfmeter-Szene, aber im großen und ganzen hat es Leverkusen deutlich mehr verdient, das Spiel zu gewinnen als wir", bringt es Brandt auf den Punkt. Zur ganzen Wahrheit gehört übrigens auch, dass die Großchance auf den Siegtreffer in der Nachspielzeit dem BVB in Person von Niclas Füllkrug gehörte. Dass der Nationalspieler seinen Flugkopfball nicht auf den Kasten brachte, hat auch nichts mit der Schiedsrichterleistung zu tun.

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