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·25. März 2024

Schalke-Legende: "Es ist jetzt eine Frage des Kopfes"

Artikelbild:Schalke-Legende: "Es ist jetzt eine Frage des Kopfes"

Der FC Schalke 04 geht mit großen Abstiegssorgen in den Endspurt der 2. Bundesliga. Lediglich drei Punkte beträgt der Vorsprung auf Rang 17. Acht Spiele bleiben, um den Absturz aus dem Oberhaus in die 3. Liga zu vermeiden. Andreas Müller erwartet ein Nervenspiel.

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"Die Spieler lesen ja auch, was so berichtet wird"

"Es ist jetzt eine Frage des Kopfes. Jeder weiß, was die 3. Liga bedeuten würde. Die Spieler lesen ja auch, was so berichtet wird über eine mögliche Insolvenz und so weiter. Jeder kennt die Emotionalität rund um diesen Verein. Das ist das Prekäre", so die Klublegende gegenüber der WAZ. Der 61-Jährige hat über 300 Pflichtspiele für S04 absolviert, war anschließend insgesamt neun Jahre im Management der Königsblauen tätig. Selbstredend macht sich auch Müller Sorgen um die Zukunft von Schalke, das einen Abstieg womöglich nicht überleben könnte.


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Müller: "Nach dem Spiel gegen St. Pauli war ich sehr optimistisch"

"Nach dem Spiel gegen St. Pauli war ich sehr optimistisch, nicht nur wegen des Sieges, auch wegen der Art und Weise", blickt Müller zurück. Zum Auftakt des 24. Spieltags Anfang des Monats hatte Schalke die wohl beste Saisonleistung gezeigt und den souveränen Tabellenführer mit 3:1 geschlagen. Die Wende zum Guten schien möglich, blieb jedoch aus. "Kurz darauf kommt Paderborn, du führst 2:0, musst den Sack zumachen, kassierst dann aber drei Tore und musst am Ende froh sein über ein 3:3. Ja, und zuletzt dieser Auftritt in Berlin ...", will Müller das 2:5 bei Hertha BSC vor der Länderspielpause gar nicht konkret ansprechen.

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Schalke braucht "nervenstarke Spieler, die durchs Feuer marschieren"

Die Hoffnung lautet, dass sich die Mannschaft und Trainer Karel Geraerts die Unterbrechung zu Nutze gemacht haben und der volle Fokus auf die verbleibenden acht Spiele gelingt. "Ich denke, dass Geraerts jetzt eine Elf finden muss, an die er glaubt: mit nervenstarken Spielern, die durchs Feuer marschieren – bedingungslos unterstützt vom Trainer." Für Experimente personeller und taktischer Art sei nun keine Zeit mehr. "Jetzt brauchst du Sicherheit in den Abläufen. Das geht nur über Kontinuität", weiß Müller aus eigener Erfahrung. 1988/89 gehörte er zu einer Schalke-Mannschaft, die den Klassenerhalt in der 2. Liga unter Peter Neururer erst im Schlussspurt schaffte.

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