Schalke fordert zehn Millionen Euro für Harit: Streit mit Marseille vorprogrammiert | OneFootball

Schalke fordert zehn Millionen Euro für Harit: Streit mit Marseille vorprogrammiert

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Der FC Schalke 04 hofft bei Amine Harit auf eine Mega-Ablöse. Der an Olympique Marseille ausgeliehene Mittelfeldspieler hat in der Ligue 1 eine akzeptabele Saison gespielt und kämpft mit den Südfranzosen um die Champions-League-Qualifikation. Noch zeigt sich Marseille aber nicht sonderlich zahlungswillig.

Amine Harit gehört beim FC Schalke 04 zu den Top-Verdienern. Aus diesem Grund haben die Königsblauen den offensiven Mittelfeldspieler auch nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga an Olympique Marseille ausgeliehen. Im Sommer endet die Leihe, jedoch strebt Sportdirektor Rouven Schröder danach, aus dem wetterwendischen Kicker Profit zu schlagen.

Marseille will Harit leihen: Schröder fordert zehn Millionen Euro

Grundsätzlich hat der Ligue-1-Klub zwar Interesse daran, mit Harit weiterzumachen, jedoch möchte dieser den Spieler erneut ausleihen. Darauf lässt sich Schröder allerdings nicht ein. Ganz im Gegenteil: Der Sportdirektor möchte den 24-Jährigen nur verkaufen. Als Ablöse fordert er stolze zehn Millionen Euro. Ob Schalke 04 mit diesem Vorhaben durchkommt, ist ernsthaft zu bezweifeln. Klar ist aber auch, dass eine erneute Leihe keinen Sinn ergibt. In diesem Falle wäre es vielleicht sogar besser, dem Spieler eine neue Chance auf Schalke zu geben. Harit hat schließlich durchaus gewaltige Qualitäten, die er nur nicht häufig genug zeigt. Fünf Millionen Jahresgehalt sind aber natürlich schon ein Brett.

Kabak kehrt ebenfalls zurück: Interesse von Beskitas?

Der marokkanische Nationalspieler ist aber nicht der einzige Schalker Problemfall. Innenverteidiger Ozan Kabak wird ebenfalls zurückkehren, nachdem sich seine Leihe zum FC Norwich zum Reinfall entwickelt hatte. Der Spieler fiel verletzt häufig aus und bestritt nur elf Spiele. 20 hätten es sein müssen, damit S04 13 Millionen Euro eingenommen hätte. Den 22-jährigen Türken für ein solides Angebot los zu werden wird gar nicht so leicht, nachdem dieser vor wenigen Jahren noch zu den talentiertesten Innenverteidigern in Europa gezählt wurde. Türkische Medien brachten Kabak mit Besiktas in Verbindung. Schalke wäre bei einer hohen einstelligen Millionen-Summe verkaufsbereit.

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