Sammer ledert gegen Barca: "Dreierkette hat überhaupt keinen Sinn gemacht"

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Der FC Barcelona hat zum Auftakt mit 0:3 gegen den FC Bayern verloren. Matthias Sammer kritisierte nach dem Spiel die Herangehensweise der Katalanen.

Während der FC Bayern zum Auftaktsieg in der Champions League wie gewohnt in einer 4-2-3-1-Formation angetreten ist, agierte der FC Barcelona in einem 3-5-2. Aus Sicht von Matthias Sammer hätte Cheftrainer Ronaldo Koeman jedoch entweder eine andere Formation wählen oder die Dreierkette anders einsetzen müssen, um den Münchnern gefährlich zu werden: "Die Dreierkette hat überhaupt keinen Sinn gemacht, wenn wir in taktischer Natur über Fußball reden. Ich finde, die Dreierkette ist defensiv falsch interpretiert. De facto hat sie im Zentrum eigentlich nur Robert Lewandowski dagegen", sagte Sammer bei Amazon

"Du kannst es besser interpretieren"

Dennoch sei er "kein Freund davon, die Dreierkette pauschal zu kritisieren", so Sammer, der erläuterte, Barcelona hätte offensiver spielen können: "Wenn du mit drei spielst und einer geht immer von den Seiten, wo es gefährlich werden kann, raus und besetzt den Raum davor, damit sie auf der letzten Linie nicht in Überzahl stehen, kannst du es besser interpretieren."

"Barca kann das Tempo nicht mitgehen"

Allerdings seien die Katalanen am Dienstagabend nicht auf Augenhöhe mit den Bayern gewesen: "Bayern  war körperlich in einer sehr guten Verfassung. Gegenüber Barca muss man sagen, sie können das Tempo aktuell nicht mitgehen. Die Qualität der Einzelspieler ist auch nicht auf Top-Level. Das ist ein großer Unterschied", sagte Sammer, der jedoch einschränkte: "Gegen Bayern in der Verfassung verlieren die meisten."

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