Salihamidzic attackiert Zahavi: Lewandowski "den Kopf verdreht" | OneFootball

Salihamidzic attackiert Zahavi: Lewandowski "den Kopf verdreht"

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Dem FC Bayern steht ein alles andere als entspannter Transfersommer ins Haus. Während der Klub nach Verstärkungen sucht, schreibt vor allem die Personalie Robert Lewandowski Schlagzeilen. Der Top-Stürmer möchte den Verein gerne ein Jahr vor Vertragsende verlassen, Hasan Salihamidzic und Co. wollen das auf keinen Fall erlauben. Der Sportchef attackiert nun Pini Zahavi.

Der Israeli ist der Berater von Lewandowski und soll seinem Schützling "vielleicht schon das ganze Jahr über den Kopf verdreht" haben, wie Salihamidzic am Sonntag im Sport1-'Doppelpass' beklagt. Der Star-Agent hat ein eigenes Interesse an einem Vereinswechsel seines prominenten Klienten, weil er daran mitverdienen würde. Dem Vernehmen nach will Zahavi Lewandowski beim FC Barcelona platzieren. Salihamidzic wirft ihm dabei offenbar fragwürdige Methoden vor.

Kein Angebot? Brazzo widerspricht

"Wir haben dem Berater ganz klar gesagt, wie wir uns die Zukunft mit Lewandowski vorstellen, auch mit einer klaren Summe", erklärt der Bosnier. "Was er dann dem Spieler gesagt hat, kann ich nicht sagen." Der Torschützenkönig erklärte nach dem 34. Spieltag beim TV-Sender Sky öffentlich, es habe kein Angebot an ihn gegeben. Es steht also der eigentlich ungeheuerliche Vorwurf im Raum, dass Zahavi seinem Klienten eine konkrete Offerte des FC Bayern verschwiegen hat, um einen Wechsel zu provozieren. Allerdings betont Salihamidzic nun auch, dass er im persönlichen Gespräch mit Lewandowski das Angebot unterbreitet habe, in München zu verlängern.

"Wir haben die größte Wertschätzung ihm gegenüber"

Zumindest in dieser Hinsicht scheint ein Missverständnis ausgeräumt. An der eigentlich unvereinbaren Haltung beider Parteien ändert es nichts. Salihamidzic bekräftigt den Willen, Lewandowski bis Vertragsende zu halten. "Wir haben die größte Wertschätzung ihm gegenüber. Die Situation hatten wir auch schon mal vor ein, zwei Jahren, und dann haben wir den Vertrag verlängert. Danach ist er zum besten Spieler der Welt geworden." Sorgen, der Pole könne sich hängen lassen, sofern der FC Bayern ihn nicht abgibt, hegt der Sportchef demnach also nicht. Das letzte Wort ist dennoch wohl kaum schon jetzt gesprochen.

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