Rose über Malen: "Wir können noch eine Menge erwarten" | OneFootball

Rose über Malen: "Wir können noch eine Menge erwarten"

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Borussia Dortmund hat im Sommer tief in die Tasche gegriffen, um Donyell Malen von der PSV Eindhoven loszueisen. Auf dem Papier steht bislang als Rendite lediglich der Siegtreffer in der Champions League gegen Sporting der hohen Ablöse gegenüber. Marco Rose wird aber nicht müde zu betonen, dass der Niederländer Geduld verdient.

"Grundsätzlich ist er ein stabiler Typ, der hergekommen ist und wusste, dass er zu einem großen Verein kommt, dass man etwas von ihm erwartet. Er hat vom ersten Tag fleißig gearbeitet, mit dem Wissen, dass er ein paar Dinge aufzuholen hat", schätzt der Chefcoach in der Spieltagspressekonferenz des BVB vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag die Lage beim Neuzugang ein. Malen habe schon viele Schritte nach vorn getan und sich in der Königsklasse entsprechend belohnt.

"Nie in irgendeiner Form verunsichert gewirkt"

"Ich finde, er hat auch nie in irgendeiner Form verunsichert gewirkt in den Spielen. Klar ist aber auch, dass wir noch eine Menge Schritte machen können", erklärt Rose. Malen könne im Ballbesitz und in der Defensivarbeit noch aktiver werden, sagt der BVB-Trainer etwa. Schon jetzt werde aber deutlich, mit welchen Qualitäten der Nationalspieler dem Team weiterhilft: "Wenn er explodiert, wenn er ein eins-gegen-eins gewinnt, wenn er den Ball in den richtigen Räumen in den Fuß kriegt wie bei seinem Tor gegen Sporting", zählt Rose auf. "Ich glaube schon, dass wir von ihm noch eine Menge erwarten können."

"Dürfen nie mit dem status quo zufrieden sein"

Dies habe Malen freilich keineswegs exklusiv, der teure Neuzugang sieht sich den gleichen Ansprüchen ausgesetzt wie alle Profis bei Borussia Dortmund. " Wir verlangen viel und müssen da auch dranbleiben. Wir dürfen nie mit dem status quo zufrieden sein, sondern müssen mehr wollen und uns weiterentwickeln", formuliert Rose. Ein logischer nächster Schritt bei Malen wäre die Eröffnung des Torekontos auch in der Bundesliga. Zudem hat der 22-Jährige, der nach der EURO mit körperlichen Defiziten in Dortmund aufschlug, noch nie die vollen 90 Minuten im schwarzgelben Trikot absolviert.

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