Rose: Gegen BVB "gar keine schwierige Konstellation für mich"

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Borussia Mönchengladbach hat am Samstagabend bei RB Leipzig einen späten Nackenschlag kassiert und wartet so weiter auf ein Erfolgserlebnis. Die nächste Chance gibt es im DFB-Pokal am Dienstag 'ausgerechnet' gegen Borussia Dortmund. Der nächste Arbeitgeber von Chefcoach Marco Rose wird bei vielen Fans der Fohlen für die Unruhe am Niederrhein verantwortlich gemacht.

Der Übungsleiter selbst steht vor dem Duell seiner Gegenwart und seiner Zukunft naturgemäß besonders im medialen Scheinwerferlicht. "Es ist gar keine schwierige Konstellation für mich", sagt der Ex-Profi gegenüber dem TV-Sender Sky. "Ich bin Trainer von Borussia Mönchengladbach, habe Ziele mit dem Verein, bin verantwortlich für den sportlichen Erfolg, für die Jungs." Da will Rose nicht einmal den Verdacht aufkommen lassen, er sei in einem irgendwie gearteten Zwiespalt verfangen, wenn es am Dienstagabend um den Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale geht.

"Wenn man keine Punkte hat, wird es unruhig"

In Gladbach sind sie freilich gebrannte Kinder, der Elfmeter-Fehlschuss von Lothar Matthäus gegen den FC Bayern im Finale 1984 gehört zur Folklore rund um die Fohlen. Rose möchte sich hingegen wohl lieber ein Beispiel an Niko Kovac nehmen, der 2018 mit Eintracht Frankfurt seinen künftigen Klub Bayern im Endspiel bezwang. Mit einem Erfolgserlebnis gegen den BVB soll sein Team auch für die anderen Wettbewerbe in die Spur zurückkehren. "Im Profifußball geht es um Punkte, und wenn man keine Punkte hat, wird es unruhig", sagt Rose. Ein Sieg über Dortmund würde sicher nicht alle Gemüter beruhigen, dennoch gäbe er Gladbach eine realistische Chance auf den ersten Titel seit 1995.