Ronaldo auch beim FC Barcelona ein Thema? | OneFootball

Ronaldo auch beim FC Barcelona ein Thema?

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Cristiano Ronaldo möchte Manchester United in diesem Transfer-Sommer verlassen. Offenbar ist auch der FC Barcelona ein Thema. Klub-Präsident und Berater hatten bereits einen engen Austausch.

Offenbar geht es allen voran um die Chance auf Titel und die Champions League, die Cristiano Ronaldo bei Manchester United nicht sieht, die ihn zum Wechselwunsch bewegen. Dass er mit den Red Devils eine besondere Verbindung teilt, ist bekannt und auch noch immer so. Doch will der Weltstar in den letzten Jahren seiner Karriere nochmal auf höchstem Niveau mitspielen.

Und dieses Szenario sieht er mit United offenbar nicht gegeben. Entsprechend ist sein Berater Jorge Mendes derzeit auf Europa-Tour - diverse Vereine werden abgeklappert.

Barça führt Gespräche wegen Ronaldo - Option B hinter Lewandowski?

Anscheinend auch der FC Barcelona, der Rivale des Vereins, für den CR7 mit Abstand am meisten Spiele absolviert und Tore erzielt hat - Real Madrid. Die spanische AS berichtet vom grundsätzlichen Interesse.

Die spanische Zeitung war es auch, die Ronaldo zuerst mit dem FC Bayern in Verbindung brachte. Zwar war das Thema längst nicht so heiß, wie es gekocht wurde. Allerdings war die AS damit das erste Outlet, das korrekterweise vom Kontakt zwischen der Spielerseite und den Münchenern sprach. Den Austausch haben inzwischen verschiedene Medien bestätigt. Wechseln wird er aber nicht zum FCB.

Barça hingegen ist wohl wirklich ein Thema. Das Blatt bezieht sich auf den Austausch zwischen Berater Mendes und Klub-Präsident Joan Laporta. Beide sollen am Montag zusammen essen gewesen sein.

Zwar waren auch andere Spieler wie Ruben Neves, Rafael Leao oder Bernardo Silva ein Thema - doch soll es schlussendlich primär um den fünffachen Ballon-d'Or-Gewinner gegangen sein.

Bereits im vergangenen Sommer soll sich Laporta ernsthaft mit der Situation von Ronaldo beschäftigt haben, ehe er sich Man United anschloss. Damals hinderte ihn die finanzielle Lage des Vereins, sich näher mit der Personalie zu beschäftigen. Doch es wird schnell klar: CR7 weckt beim Präsidenten durchaus das Interesse.

Ob sich dieses Interesse in den kommenden Wochen vertiefen wird, bleibt abzuwarten. Mit Robert Lewandowski hat Barcelona einen klaren Transfer-Favoriten, der zudem die gleiche Position besetzen würde.

Die AS mutmaßt, die Spekulationen um Ronaldo könnten den Katalanen aber womöglich dabei helfen, mit den Bayern endlich eine Einigung für eben jenen Transfer zu erzielen. Schließlich wollen die Münchener auch nicht auf einem schlecht gelaunten Lewandowski sitzen bleiben, wenn es die Möglichkeit für einen guten Verkauf gibt.

Klar ist und bleibt aber: Laporta wird das CR7-Thema nicht allzu voreilig schließen wollen. Mindestens als Option B wird er ihn im Hinterkopf behalten.

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