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Rebic statt Hudson-Odoi? Deshalb zögert der FC Bayern


Die schwere Achillessehnenverletzung von Callum Hudson-Odoi hat beim FC Bayern München offenbar zu einem Umdenken geführt. Nach Alternativen wird gesucht, kommt eine davon aus Frankfurt? Ante Rebic gilt seit dem Wechsel von Trainer Niko Kovac in die bayerische Hauptstadt als Kandidat.

Ante Rebic ist bei Eintracht Frankfurt in der Offensive seit drei Jahren Leistungsträger – und vor allem, wie vom FC Bayern München gesucht, flexibel einsetzbar. Der Vize-Weltmeister beackerte bereits beide Flügel, agierte im Sturm oder auf der Zehn. Für die Hessen ist er mit seiner Wucht und Willenskraft, die Niko Kovac enorm schätzt und wertvoll einzusetzen wusste, unentbehrlich.

Zweifel an den Qualitäten im Bayern-Umfeld

Rebic verlängerte vergangenen Sommer bei der Eintracht zwar bis 2022, doch über eine Ausstiegsklausel wird im Umfeld spekuliert. Zudem bekommt der ehemalige Klub AC Florenz noch eine Beteiligung bei Weiterverkauf, die Schätzungen befinden sich im Rahmen von 30 bis 50 (!) Prozent. Allerdings sind sich die Verantwortlichen beim FC Bayern nicht darüber einig, ob Rebic wirklich wie erhofft hilft, sind sie doch nach kicker-Informationen von technischen Qualitäten des 25-Jährigen nicht rundum überzeugt. Sein Spiel ist vor allem auf das Physische Element angelegt – zu wenig für die Münchener?

Rebic fühlt sich wohl in Frankfurt

Nicht gänzlich außer Acht gelassen werden sollte, dass sich Rebic inzwischen auch unheimlich wohl fühlt bei der Eintracht. Der Offensivmann zählt zu den Publikumslieblingen und ist derzeit Topverdiener am Main. Er bewies in dieser Saison auch, dass er nicht nur unter Kovac, sondern auch bei Coach Adi Hütter funktionieren kann. Es bleibt spannend im kommenden Transfersommer.