Real statt ManUnited? Engländer erwarten Duell um Sancho

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Der jüngste Aufschwung von Borussia Dortmund ist eng mit dem Namen Jadon Sancho verknüpft. Nachdem sich der Jungstar in der Hinrunde eine längere schöpferische Pause gegönnt hatte, ist er im Jahr 2021 wieder auf herausragendem Niveau unterwegs. Natürlich bleiben dann auch wilde Spekulationen um seine Zukunft nicht aus.

Vor allem die Yellow Press in seiner englischen Heimat findet wieder ein gefundenes Fressen. Die Boulevardmedien auf der Insel haben bisher kein gutes Gespür in Sachen Sancho bewiesen, das stoppt sie aber nicht. Die neueste fixe Idee, die die Blätter Sunday Express und Daily Star on Sunday propagieren, sehen dabei ein Duell der europäischen Schwergewichte Manchester United und Real Madrid um den Offensivkünstler voraus.

Deutlich günstiger wegen Corona?

Demnach sei Sancho definitiv auf dem Markt, weil der BVB durch hohe Einnahmeverluste in der Corona-Pandemie zum Verkauf gezwungen sei. Für den 20-Jährigen fordere Dortmund demnach nur noch umgerechnet etwa 86,5 Millionen Euro Ablöse. Im Vorjahr scheiterte ein Wechsel zu ManUnited, weil der BVB dem Vernehmen nach 120 Millionen Euro sehen wollte. Den Berichten zufolge soll sich derweil Real in der Pole Position befinden. Diese wilden Spekulationen stehen aber im Widerspruch zur Realität bei den beiden Klubs von Weltrang. Die finanzielle Situation von Real und Manchester legt nicht zwingend den Verdacht nahe, sie würden sich vor der neuen Saison einen Luxus-Offensivspieler leisten können und wollen.

Sancho macht nicht Eindruck, dringend weg zu wollen

Zudem muss als fraglich gelten, ob der BVB Sancho tatsächlich plötzlich so viel günstiger abgeben will. Und zuletzt machte auch der Nationalspieler selbst nicht den Eindruck, als wolle er tunlichst schnell weg aus Dortmund. Vor dem 3:0 über Arminia Bielefeld am Samstag, das er mit einem Tor und einem Assist maßgeblich auf den Weg brachte, fingen die Kameras ein, wie Sancho scheinbar bei der Stadionhymne 'Heja BVB' mitsang. Eine Woche zuvor klopfte sich der Engländer beim Sieg im Revierderby über den FC Schalke 04 demonstrativ auf das BVB-Logo auf seiner Brust. Ein Abschied scheint weiter wahrscheinlich und ist wirtschaftlich wohl auch notwendig. Um jeden Preis wird der Klub seinen vielleicht besten Spieler aber nicht ziehen lassen. Es bleibt also noch viel Zeit für zumeist haltlose Spekulation.