RB Leipzig: Alexander Sörloth darf bald in der Startelf stürmen

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Viel Lärm um nichts? Auf den ersten Blick mag das im Fall von Alexander Sörloth so wirken, den RB Leipzig in der abgelaufenen Transferperiode in einem äußerst zähen Poker von Leihklub Trabzonspor und Stammverein Crystal Palace für circa 20 Millionen Euro losgeeist hat. Mehr als eine Jokerrolle hat der Neuzugang noch nicht inne. Unter einem Trainer wie Julian Nagelsmann ist es aber gewiss kein leichtes Unterfangen, sich einen Platz im Team zu erarbeiten. Und wie der Fußballlehrer am Donnerstag durchblicken ließ, ist Sörloth auf einem guten Weg, es mal in die Anfangsformation zu schaffen.

Nagelsmanns Anforderungen sind komplex

Dabei thematisierte Nagelsmann beim Mediengespräch vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC anfangs eingehend, warum der Einstieg für die Neuzugänge Sörloth und Hee-chan Hwang so schwer ist. Da geht es einerseits um die Ligen, aus denen die zwei Angreifer kommen (Türkei, Österreich), die im Vergleich mit der Bundesliga durchschnittlich ein geringeres Niveau aufweisen würden, was Intensität und Tempo anbelangt. Zudem habe jeder Trainer eine andere Art, Fußball zu spielen. Und gerade seine eigenen Anforderungen seien komplex, wie Nagelsmann einräumte. "Da geht's darum, wer wann in welcher Grundordnung attackiert, wo wir in welcher Grundordnung hinlenken wollen, wo wir Ballgewinne haben wollen, wie die Umschaltmomente sind."

Sörloth "auf jeden Fall" ein Kandidat für die erste Elf

Und zu allem Überfluss hatten beide Neulinge in puncto Fitness einen Rückstand aufzuholen. Aber es geht bergauf. Bei Hwang sei es zuletzt schon ok gewesen, auch wenn der Südkoreaner selbst den Anspruch habe, es besser zu machen. Und Sörloth scheint allmählich in den Rhythmus zu kommen: "Alexander hat gestern sehr gut trainiert", lobte Nagelsmann und sprach von sechs oder sieben Treffern im Acht-gegen-acht. Beim norwegischen Nationalteam zeigte sich der Torjäger zuletzt ebenfalls gut aufgelegt und steuerte seit September drei Treffer und zwei Vorlagen bei. In Leipzig ist er drauf und dran, auch mal von Beginn an losgelassen zu werden. Nagelsmann: "Er ist auf jeden Fall ein Kandidat für die erste Elf. Einfach, um mal reinzukommen, um auch Präsenz zu zeigen."