Rassismus-Skandal bei Union-Sieg? Bayers Amiri außer sich vor Wut

Logo: OneFootball

OneFootball

Dominik Berger

Artikelbild: https://image-service.onefootball.com/crop/face?h=810&image=https%3A%2F%2Fwp-images.onefootball.com%2Fwp-content%2Fuploads%2Fsites%2F11%2F2021%2F01%2F1.-FC-Union-Berlin-v-Bayer-04-Leverkusen-Bundesliga-1610749900-1000x750.jpg&q=25&w=1080

Das sportliche Duell auf dem Rasen gewann Union Berlin am Freitagabend in den letzten Minuten gegen den Favoriten aus Leverkusen. Doch es könnte noch zu einem Nachspiel kommen.

Im Anschluss der Begegnung kam es nämlich auf dem Rasen zu Auseinandersetzungen beider Teams. Angeblich wurde dabei Bayers Nadiem Amiri von einem Union-Spieler aufgrund seiner Herkunft rassistisch beleidigt.

Nach dem Spiel äußerte sich Leverkusens Jonathan Tah, der gemeinsam mit Amiri deswegen auch bei Schiedsrichter Florian Badstübner vorsprach, am Mikrofon gegenüber ‚DAZN‘ zu dem Vorfall.

„Das erste Fazit, das ich sehr bitter finde, ist die Situation, die mit Nadiem Amiri vorgefallen ist. Wo anscheinend die Herkunft, wo seine Eltern herkommen, beleidigt wurde. Das ist sehr, sehr schade, das gehört nicht auf den Fußballplatz. Das ist das Bitterste an dem ganzen Abend, ich hoffe, dass es Konsequenzen haben wird. Es gab Diskussionen und da ist der Begriff ‘Scheiß Afghane’ gefallen. Das gehört hier nicht hin, egal wie emotional das Ganze hier ist. So geht das nicht“, so der Nationalspieler.

Bereits kurz nach Abpfiff bildete sich eine Spielertraube, bei näherer Betrachtung mit einem aufgebrachten Amiri, der mit mehreren Union-Spielern, allen voran Florian Hübner, diskutierte.

Auch Unions Trainer Urs Fischer äußerte sich zum Vorfall: „Es sind Worte gefallen, die nichts auf dem Fußballplatz zu suchen haben. Es soll von beiden Seiten was gefallen sein. Wir werden das versuchen zu klären. Wenn das der Fall sein sollte, dann entschuldige ich mich schon dafür.“