Ralf Fährmann: Freude über den Sieg, realistischer Blick auf die Situation

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Fünf Bundesligaspiele musste Ralf Fährmann wegen einer Rippenverletzung pausieren, beim 1:0-Erfolg gegen den FC Augsburg feierte der Schlussmann sein Comeback – es war ein überaus erfolgreiches. Mit teils spektakulären Paraden und einer sicheren Strafraumbeherrschung half der 32-Jährige seiner Mannschaft, die frühe Führung durch Suat Serdar bis zum Schlusspfiff zu verteidigen.

Dank eines leidenschaftlichen Auftritts gelang es den Königsblauen, nur wenige echte Großchancen der Augsburger zuzulassen. Und wenn die Fuggerstädter doch mal zu einem gefährlichen Abschluss kamen, konnten sich die Knappen auf ihren Keeper verlassen. In der 24. Minute machte Ralf Fährmann mit dem linken Fuß eine Möglichkeit von Marco Richter zunichte, zehn Minuten nach der Pause parierte er einen Schuss von Ruben Vargas ins kurze Eck mit einer Hand. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff setzte dann wieder Richter zum Seitfallzieher an – auch dieses Mal war Fährmann zur Stelle, der das Spielgerät zur Seite boxte. „Ich bin froh, dass ich da meinen Job machen konnte“, sagt Fährmann bescheiden zu seiner sehenswerten Flugeinlage, mit der er Richters Bewerbung zum Tor des Monats eindrucksvoll verhinderte.

Für Dimitrios Grammozis war Fährmann in der Partie gegen die Augsburger ein „wichtiger Stabilisator“, der neben seinen Paraden besonders in der Schlussphase einige hohe Bälle entschärft und damit dazu beigetragen hat, den Sieg über die Runden zu bringen. „Ich bin sehr glücklich, dass er diese gute Leistung gebracht hat“, sagt der Schalker Chef-Trainer, der sich für Fährmann zwischen den Pfosten entschieden hatte, da dieser im Training sehr stabil gewesen sei und einen sehr guten Eindruck hinterlassen habe.

Fährmann selbst ist die Freude über den Zu-null-Sieg deutlich anzumerken. „Wir haben momentan eine sehr schwierige Phase, da tut so ein positives Resultat gut“, sagt der Keeper erleichtert. Die frühe Führung durch Suat Serdar in der vierten Spielminute habe der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben. Zu häufig sei das Team in den vergangenen Wochen und Monaten in Rückstand geraten, dieses Mal habe es durch den Führungstreffer gut ins Spiel gefunden. „Wir sind positiv geblieben, haben Selbstvertrauen gewonnen und gute Aktionen nach vorne gehabt“, resümiert Fährmann, möchte aber nicht in Euphorie verfallen. Es sei erfreulich, dass er und seine Teamkollegen die Partie – anders beispielsweise als im Hinspiel, als die Knappen spät den 2:2-Ausgleichstreffer kassiert hatten – ins Ziel brachten. Fährmann: „Das tut gut, aber die große Überschrift ist: Wir wissen die Situation gut einzuschätzen.“

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